Leben von

Sehen so die Städte von morgen aus?

Fliegende Stadtteile, horizontale Hochhäuser und Bio-Pyramiden in der Wüste

Leben - Sehen so die Städte von morgen aus? © Bild: Bilder von Yitan Sun und Jianshi Wu/courtesy of eVolo

Jahr für Jahr zeichnet das US-amerikanische Architekturmagazin die besten Projekte aus. Wir präsentieren die drei Gewinner von 2016 und eine kleine Auswahl weiterer fantastischer Entwürfe.

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Platz 1: New York Horizon

© Bilder von Yitan Sun und Jianshi Wu/courtesy of eVolo

Dieses Projekt machte heuer den ersten Platz. Nachdem die Metropolen alle in die Höhe streben, wollte das Architekten-Team Yitan Sun und Jianshi Wu einen neuen Weg einschlagen - und entwarfen schlichtweg ein horizontales Hochhaus.

© Bilder von Yitan Sun und Jianshi Wu/courtesy of eVolo

Entworfen wurde das Bauwerk für Manhattan. Es würde den gesamten Central Park umfassen, der wiederum abgesenkt werden müsste. Der Entwurf begeisterte die Jury von Evolo so sehr, dass sie dem Team dafür den ersten Preis verlieh.

Platz 2: The Hive

Architektur-Projekte
© Evolo/Hadeel Ayed Mohammad, Yifeng Zhao, Chengda Zhu

Drohnen schwirren um den alle anderen Gebäude überragenden Turm. Der Grund: Das Gebäude stellt den US-amerikanischen Architekten Hadeel Ayed Mohammad, Yifeng Zhao und Chengda Zhu zufolge eine Art Docking-Station für ebendiese dar. Mit ihrem Entwurf hat sich das Team den zweiten Platz verdient.

Platz 3: Data Tower in Island

Architekturprojekt von Valeria Mercuri und Marco Merletti
© Evolo/Valeria Mercuri und Marco Merletti

Den dritten Platz bei der diesjährigen Preisausschreibung haben die italienischen Architekten Valeria Mercuri und Marco Merletti ergattert. Was hier zu sehen ist, ist ein riesiger Server. Der Hintergedanke: Wir brauchen immer mehr Platz, um digitale Daten zu speichern. Angesiedelt sollte der Turm übrigens in Island werden.

Light Park

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© Evolo

Während der Platz auf der Erde - oder zumindest in den Großstädten - immer knapper wird, wollen die Architekten hier ein ganzes Stadtviertel in luftige Höhe verlagern. Wohnungen, Restaurants, ja sogar Parks wollen sie hier unterbringen. Getragen wird das Konstrukt von einem mit Helium gefüllten Ballon und solarbetriebenen Propellern.

Wohntrum aus dem 3-D-Drucker

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© Evolo

Mittlerweile werden Speisen ebenso wie Körperteile mit dem 3-D-Drucker gefertigt. Warum dann nicht auch Häuser, fragte sich offensichtlich ein chinesisches Designer-Team, und entwarf ein Wohnhaus, das in der Wüste thronen und fast komplett aus Sand bestehen soll. Ein Tunnelsystem verbindet die Gebäude übrigens unter der Erde miteinander.

Biologische Pyramide

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© Evolo

Die alten Ägypter haben es vor-, ein US-amerikanisches Designerteam hat es nachgemacht. Die bereits bestehenden Pyramiden sollen um eine Art Treibhaus erweitert und laut dem Online-Portal "watson.ch" als Biosphäre genutzt werden. So entsteht ein grünes Paradies mitten in der Wüste.

Vertical Shanghai

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© Evolo

Auch eine Möglichkeit des Städtebaus. Wenn auch keine sehr attraktive, wohlgemerkt. Dafür aber eine, die es in Zeiten der Modernisierung erlauben würde, an der althergebrachten Wohnform festzuhalten. Entworfen wurde das Konzept übrigens von australischen Architekten.

Kumulus-Wolke

Architektur-Projekte
© Evolo/

Auch dieses Bauwerk ragt hoch in den Himmel, wenn es auch nicht so fest im Boden verankert ist wie "Vertical Shanghai". Einen Kilometer soll das Wohn-, Büro und Geschäftsgebäude hoch sein.

Happy Tower

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© Evolo

Grün ist gut. Und schön. Dieser Gedanke hat auch die vietnamesischen Designer beim Entwurf dieses Gebäudes geleitet. Mit dem "Happy Tower" wollen sie dem ärmlichen und tristen Alltag vieler Einwohner Hanois entgegenwirken.

Trans-Pital

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© Evolo

Warum muss ein Gebäude eigentlich statisch sein, scheint sich das chinesische Architektur-Team gefragt zu haben. So entwarfen die Architekten kurzerhand ein Krankenhaus, dessen einzelne Elemente sich vertikal bewegen lassen. Damit wird den Patienten die Fahrt mit dem Lift erspart. Praktisch!

Vertical Factories in New York City

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© Evolo

Hübsch hässlich. Aber praktisch. Mit diesen Türmen soll die Industrie wieder Einzug in die Stadt halten. Insgesamt 21 Fabriken haben die britischen Architekten hier eingeplant.

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