EVN, AT&S, Andritz und Co: 23 heimische Firmen unter Europas Top 500 Unternehmen

Jährliches Wachstum aber unter europäischem Schnitt

23 österreichische Unternehmen können sich heuer zu den 500 am schnellsten wachsenden Unternehmen Europas zählen, vorne dabei sind EVN, AT&S und Andritz. Ihr jährliches Wachstum bei Arbeitsplatzbeschaffung und Umsatzentwicklung liegt allerdings unter dem europäischen Schnitt der besten 500 Unternehmen, geht aus dem "Europe's 500 Ranking" hervor.

Die dynamischsten mittelständischen europäischen Unternehmen steigerten in den vergangenen drei Jahren im Schnitt die Zahl der Arbeitsplätze um 57,3 Prozent und den Umsatz um 66,6 Prozent. Aufs Jahr gerechnet lag das Wachstum bei den Arbeitsplätzen im Schnitt bei 16,3 Prozent, beim Umsatz bei 18,6 Prozent. Im Schnitt schufen die Unternehmen in den vergangenen drei Jahren 297 neue Arbeitsplätze bzw. 99 pro Jahr.

Die osteuropäischen Unternehmen wiesen im Schnitt ein stärkeres Wachstum bei Umsatz und Jobs auf als in Westeuropa. Die meisten am schnellsten wachsenden Unternehmen waren neuerlich im IT-Bereich tätig. Nach Ländern finden sich am meisten deutsche Unternehmen unter den Top-500, gefolgt von Großbritannien. Unter den Top-10 ist Frankreich am besten repräsentiert. Im Ranking wurden Unternehmen in 28 europäischen Ländern (EU-25 sowie Norwegen, Island und Schweiz) unter die Lupe genommen, die mindestens 50 und maximal 5.000 Mitarbeiter haben.

Das am schnellsten wachsende österreichische Unternehmen ist der niederösterreichische Versorger EVN, der es mit Platz sechs sogar unter die Top Ten geschafft hat. Auf Platz 49 findet sich die AT&S, Andritz liegt auf Rang 52, Palfinger auf Platz 78.

Die Preisverleihung an die besten Wachstumsunternehmen findet am 25. November im Festsaal der Wiener Hofburg statt. Unter den Festrednern sind EU-Vizepräsident Verheugen, Bundeskanzler Schüssel und Finanzminister Grasser angekündigt. (apa)