14. Europäischer Mediengipfel widmet sich "Zeitenwende"

Vera Jourova ist für einen "EU-Talk" zu Gast

von 14. Europäischer Mediengipfel widmet sich "Zeitenwende" © Bild: APA/APA/AFP/JOEL SAGET

Nach mehrmaliger Verschiebung soll es vom 21. bis 23. April nun doch soweit sein und der 14. Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg stattfinden. Die Veranstaltung unter dem Motto "Zeitenwende - unsere Welt im Ausnahmezustand" wartet mit einem neuen TV-Studio auf, das Live-Schaltungen zu prominenten Gesprächspartnern aus unterschiedlichsten Ländern ermöglichen soll. Vera Jourova, Vizepräsidentin der EU-Kommission, ist gleich nach der Eröffnung für einen "EU-Talk" zu Gast.

Journalistinnen und Journalisten diskutieren bei der Veranstaltung mit Meinungsmachern, Politikern, Wissenschaftern und Wirtschaftsexperten etwa über den Klimawandel, die Corona-Pandemie, Konsequenzen kriegerischer Auseinandersetzungen oder die Notwendigkeit, Freiheit und Werte in Europa zu verteidigen. Keynotes steuern etwa der Politikwissenschafter Peter Filzmaier zur "Zeitenwende - Konsequenzen für Politik, Medien und unsere Gesellschaft" oder auch Clemens Pig, APA-Geschäftsführer und Präsident der europäischen Nachrichtenagentur-Allianz EANA, zum Thema "Europäische Nachrichtenagenturen unter Druck" bei.

Die Einschüchterung von Medien und Journalisten ist Thema eines von Daniela Kraus, Generalsekretärin des Presseclub Concordia, geleiteten Talks. Über die Gratwanderung zwischen Information und Desinformation sprechen etwa Alexandra Föderl-Schmid, stv. Chefredakteurin der "Süddeutschen Zeitung", und Russmedia-Geschäftsführer Gerold Riedmann. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) und Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) sind für Pressestunden geladen.

Der Europäische Mediengipfel wird seit 2007 gemeinsam vom Verband der Auslandspresse, dem Lech-Zürs Tourismus und der Kommunikationsagentur ProMedia organisiert und steht unter der Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums.

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