Europäische Union von

Vertrauen in die EU

Umfrage: Wird als geeignetste Instanz gegen die Wirtschaftskrise gesehen

Europäische Union - Vertrauen in die EU © Bild: Corbis

Auch wenn die Europäische Union in aller Regelmäßigkeit Kritik erntet, so wird ihr doch vertraut. Die europäischen Bürger sehen in der EU nämlich eine geeignetere Instanz, um mit der gegenwärtigen Wirtschaftskrise fertig zu werden, als in ihren nationalen Regierungen. Laut einer in Brüssel veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage äußerten 23 Prozent der Befragten, die Ansicht, die EU wäre für diese Aufgabe am besten geeignet. Nur 20 Prozent nannten die nationalen Regierungen, 16 Prozent die Gruppe der 20 führenden Industrienationen (G-20) und 14 Prozent den Internationalen Währungsfonds (IWF).

Gegenüber einer Umfrage im Frühjahr legte damit das Vertrauen in die Krisenbewältigung der EU sogar um einen Prozentpunkt zu, während die nationalen Regierungen auf demselben Wert blieben. Die budgetäre Situation im eigenen Land wird am positivsten von den Schweden gesehen. 90 Prozent der Schweden beurteilen sie als gut, während nur 24 Prozent der Griechen diese Einschätzung über den Haushalt ihres Landes abgeben. Unter Bürgern der Euro-Länder ist der Befund am besten in Finnland. 88 Prozent der Finnen beurteilen die Budgetlage dort als gut. In Österreich wird die budgetäre Lage des Landes von 72 Prozent der Befragten positiv gesehen.

Gute Werte für Österreichs Wirtschaft
Auch die Lage der nationalen Wirtschaft wird in den EU-Staaten sehr unterschiedlich gesehen. Während mehr als drei Viertel der Schweden, Luxemburger und Deutschen die wirtschaftliche Lage im eigenen Land als gut einschätzen, tun das weniger als fünf Prozent der Spanier, Iren und Griechen. In Österreich beurteilen 62 Prozent der Befragten die wirtschaftliche Situation positiv. "Das sind allerdings zehn Prozent weniger als noch im Frühjahr. Die von der EU beschlossenen Maßnahmen gegen die Krise müssen daher rasch umgesetzt werden, damit die Stimmung nicht weiter gedämpft wird", kommentierte der Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich, Richard Kühnel, die Umfrageergebnisse.

Zwei Drittel der EU-Bürger gehen außerdem davon aus, dass das Schlimmste in der gegenwärtigen Krise noch kommt. In Österreich sind 36 Prozent der Ansicht, dass die Krise auf dem Arbeitsmarkt bereits am stärksten durchgeschlagen habe, 58 Prozent erwarten noch gravierendere negative Folgen.

Die beliebtesten Gegenmaßnahmen
Als beste Gegenmaßnahmen sehen die Europäer ein schärferes Vorgehen gegen Steuerflucht und Steueroasen (88 Prozent), mehr Transparenz auf den Finanzmärkten (87 Prozent) und eine Steuer auf Bankengewinne (81 Prozent). Für Manager-Boni im Finanzsektor treten 79 Prozent der Befragten ein, für schärfere Regeln für Rating-Agenturen 75 Prozent, und für eine striktere Überwachung von Hedge-Fonds 72 Prozent. Auf geringere Zustimmung, aber dennoch mit Mehrheit der Befragten, stoßen die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (64 Prozent) und Euro-Bonds (44 Prozent). Die gemeinsamen Euro-Anleihen zur Schuldenaufnahme werden von 24 Prozent der Befragten abgelehnt, gut ein Drittel hat dazu keine Meinung.

Kommentare

Glauben Sie wirklich, daß wir ALLE bescheuert sind? Lesen Sie eigentlich den eigenen Unsinn nicht, den Sie hier produzieren? Haben Sie keine Chefredakreure, die all das hier PRÜFEN, bevor es auf irgend jemanden losgelassen wird, von dem Sie ohnehin annehmen, er hätte eine erfolgreiche Lobotomie hinter sich? Schlagzeile: \'Vertrauen in die EU\' und: 23% für die EU ( was ja unglaublich viel ist! Sollten Sie es nicht mehr auf die Reihe kriegen: das ist nicht einmal ein VIERTEL von 100%) - und das genügt schon, um der EU zu Vertrauen? Weiter: NUR 20% wären für die nationalen Regierungen, 16% halten die Gruppe der führenden Industrienationen und 14% den IWF für die \'Retter\' (vor den eigenen Abzockern?). Fazit: FÜNFZIG PROZENT der Befragten, halten NICHTS von der EU. Diese \'Artikel\' sind schon MEHR ALS WIDERLITSCH!

Wenn ein destruktiver Kult an der Macht ist 1933 bis 1945 wurde Deutschland von einem destruktiven Kult beherrscht. Nur die Beseitigung dieses destruktiven Kults ermöglichten den Wiederaufbau und das deutsche Wirtschaftswunder nur 3 Jahre nach dem Zusammenbruch.

Heute befindet sich die Menscheit im totalen Krieg gegen die eigene Zukunft.

Initiatoren dieses totalen Kriegs gegen die eigene Zukunft ist wieder ein destruktiver Kult. Die "Wirtschaftswissenschaften" die weder eine Wissenschaft sind, noch von Wirtschaft etwas verstehen.
http://politik.pege.org/2011-anklage/

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