Europa League von

Chelsea bleibt im Rennen

Blues kämpfen sich gegen Bukarest mit 3:1 ins Viertelfinale. Stuttgart chancenlos.

Fernando Torres im Dress des FC Chelsea © Bild: GEPA pictures/AMA/Ivill

Der ehemalige Champions-League-Sieger Chelsea bleibt zumindest eine Klasse tiefer im Rennen. Krisenstürmer Fernando Torres schoss die Londoner am Donnerstag ins Viertelfinale der Europa League. Der Spanier erzielte im Achtelfinal-Rückspiel gegen Steaua Bukarest das entscheidende Tor zum 3:1-Endstand (71.), vergab aber auch einen Elfmeter (87.). Das Hinspiel in Rumänien hatte Chelsea überraschend 0:1 verloren.

In der Liga hat Torres seit Weihnachten kein Tor mehr erzielt. Diesmal verwertete er ein raffiniertes Zuspiel von Landsmann Juan Mata mit links ins lange Eck. Den folgenden Strafstoß knallte der 28-Jährige allerdings an die Latte. Davor hatten bereits Mata selbst (34.) und Abwehrchef John Terry (58.) für die "Blues" getroffen. Das Auswärtstor von Vlad Chiriches (45.) stellte das Team des ungeliebten Trainers Rafa Benitez aber vor einige Probleme.

Kozak schießt Stuttgart weg

Klar zu wenig war ein Auswärtstor von Tamas Hajnal (62.) für den VfB Stuttgart. Die Schwaben mussten sich nach einem 0:2 im Hinspiel auch im "Geisterspiel" bei Lazio Rom mit 1:3 geschlagen geben. Überragender Mann war der Tscheche Libor Kozak mit einem Triplepack (6., 8., 87.). Basels Aleksandar Dragovic ist damit der einzige Österreicher im Viertelfinale. U21-Teamspieler Raphael Holzhauser spielte bei Stuttgart durch, Landsmann Martin Harnik wurde erst in der 74. Minute eingewechselt.

Papiss Demba Cisse wurde für Newcastle zum Helden. Der Senegalese traf gegen den russischen Millionenclub Anschi Machatschkala in der vierten Minute der Nachspielzeit zum entscheidenden 1:0 (Hinspiel 0:0). Damit stehen drei englische Clubs in der Runde der letzten acht. Dorthin schafften es auch Benfica Lissabon mit einem 3:2 bei Girondins Bordeaux sowie Fenerbahce Istanbul mit einem wenig glamourösen 1:1-Heimremis gegen Viktoria Pilsen.

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