Europa League von

Für Altach und Salzburg
stehen die Chancen schlecht

Altach verliert gegen Belenenses mit 0:1, Salzburg gegen Minsk 0:2

Europa League-Play-off-Hinspiel © Bild: APA/HELMUT FOHRINGER

In beiden Play-off-Hinspielen zur UEFA Europa League am Donnerstag fiel das Ergebnis schwach für die österreichischen Mannschaften aus. Altach vergab im Finish Chancen gegen Belenenses und Salzburg musste eine völlig unnötige Hinspiel-Niederlage bei Dinamo Minsk einstecken.

Altach unterlag Belenenses mit 0:1

Der SCR Altach hat das Play-off-Hinspiel zur UEFA Europa League am Donnerstag knapp verloren. Gegen den portugiesischen Vertreter Belenenses Lissabon setzte es in Innsbruck eine 0:1-(0:1)-Niederlage. Die Vorarlberger machten es den Gästen in der ersten Hälfte leicht, ein Abwehrfehler führte zum entscheidenden Tor. Vor dem Rückspiel in einer Woche in Lissabon sind die Portugiesen klarer Favorit.

 UEFA Europa League-Play-off-Hinspiels zwischen SCR Altach und Belenenses Lissabon
© APA/EXPA/Johann Groder

Dem Gegner reichte ein früher Fehler der Altacher, den Tiago Caeiro geschickt ausnützte (13. Minute). Danach reagierten die Portugiesen mehr als sie agierten. Gegen ungeordnete Hausherren hätte Belenenses mit mehr Druck nach vorne schon für eine Vorentscheidung sorgen können. In der zweiten Hälfte war Altach die spielbestimmende Mannschaft, im Finish vergab das Team von Trainer Damir Canadi noch einige Chancen.

Erst im Finish kamen die Altacher zu echten Torchancen: Zunächst fiel ein Kopfball von Ngwaht-Mahop zu schwach aus (79.), dann verfehlte ein Hammer von Boris Prokopic das Tor nur knapp (81.). Hugo Ventura rettete zudem gegen Lienhart (84.) und den eingewechselten Dominik Hofbauer (86.). Es blieb aber beim 0:1. Im Rückspiel nächsten Donnerstag (22.30 Uhr) wird es für den Vorletzten der heimischen Bundesliga damit sehr schwer.

Salzburg droht nach 0:2 auch Europa League zu verpassen

Fußball-Meister Red Bull Salzburg droht nach dem Aus in der Champions-League-Qualifikation auch die Gruppenphase der Europa League zu verpassen. Die Salzburger kassierten am Donnerstag im Play-off-Hinspiel beim weißrussischen Vizemeister Dinamo Minsk eine völlig unnötige 0:2-Niederlage. Die Tore vor 9.500 Zuschauern in Brest erzielten Gleb Rassadkin (57.) und Nenad Adamovic (93.).

Minsk-Salzburg
© APA/HELMUT FOHRINGER

Im Rückspiel kommenden Donnerstag (20.30) stehen die Bullen damit vor einer enorm schwierigen Aufgabe. Die Bullen hatten in Weißrussland zwar über weite Strecken mehr Spielanteile, waren in der Offensive aber zu harmlos und in der Defensive fehleranfällig. Daher setzte es nach zuletzt ansteigender Formkurve in der Liga bereits die dritte Europacup-Auswärtsniederlage in Folge.

Sollte im Rückspiel nicht doch noch die Wende gelingen, würde Salzburg erst zum zweiten Mal nach 2012 und der Blamage gegen Düdelingen die Gruppenphase der 2009 eingeführten Europa League verpassen. Im neunten Pflichtspiel unter Neo-Trainer Peter Zeidler setzte es die vierte Niederlage. In der Liga hatte es nach völlig verpatztem Saisonstart zuletzt zwei Siege gegen die Nachzügler Ried (4:1) und Altach (2:0) gegeben.

Kommentare