Doskozil zeigt
Eurofighter-Firma an

Republik Österreich will Schadenersatz in Millionenhöhe

Über die vergangenen Jahre sind eine Menge Verdachtsmomente in der Causa Eurofighter zusammengekommen. Und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil von der SPÖ macht nun Nägel mit Köpfen.

von Eurofighter © Bild: APA-FOTO: OTS/EUROFIGHTER GMBH/MARKUS ZINNER

Das Verteidigungsministerium bringt heute, Donnerstag, bei der Staatsanwaltschaft Wien eine Strafanzeige wegen Betrugsverdachts gegen die Eurofighter-Firma Airbus ein. Die Republik Österreich schließt sich via Finanzprokuratur dem Strafverfahren an und fordert Schadenersatz in Millionenhöhe. Ein entsprechender Bericht der Austria Presseagentur deckt sich mit News-Informationen. Angezeigt werden konkret die Firmen Airbus Defence and Space GmbH, die früher EADS Deutschland geheißen hat, und die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH.

Alle Betroffenen haben sämtliche Vorwürfe immer zurückgewiesen. Airbus wollte laufende Verfahren in der Vergangenheit nicht kommentieren. Es gilt in vollem Umfang die Unschuldsvermutung.

Die Anzeige ist ein Ergebnis der „Task Force Eurofighter“, die im Verteidigungsministerium das Thema aufarbeitet. Doskozil will um 10.30 Uhr bei einer Pressekonferenz weitere Informationen bekannt geben. News wird laufend berichten.

Live-Stream zur Pressekonferenz ab 10.25 Uhr:

Kommentare

Aha, für die Naivität der öster. Politiker wollen sie jetzt Geld von einer Firma die Flugzeug verkauft? :O
Einen Porsche kaufen und dann raunzen wenn neue Bremsscheiben fällig werden?
Ein Kriegsjet in dieser Art kostet nun mal Millionen. Jeder normal denkende Mensch würde das Vorfeld wissen und nicht nach dem Kauf. Österreich ist nun mal mit diesen Jets überfordert und nicht der Hersteller.

RobOtter

Ein Schelm der glaubt dass die überraschende Entscheidung für den Eurofighter damit etwas zu tun hätte...

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