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Euo-Talfahrt geht weiter

Auf tiefsten Stand seit Februar 2006 gesunken - Nur noch 1,1864 Dollar wert

Wirtschafts-Feature mit Euro © Bild: Thinkstock

Frankfurt am Main/Frankfurt (APA/dpa) - Der Euro hat seine Talfahrt zur Wochenmitte fortgesetzt. In der Nacht zum Mittwoch fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,1843 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Februar 2006. In der Früh stand der Euro bei 1,1864 Dollar, während die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs am Vortag auf 1,1914 (Montag: 1,1915) Dollar festgelegt hatte.

"Der Markt ist verunsichert", beschrieb Devisenexpertin Esther Reichelt von der Commerzbank die Stimmung unter Anlegern. Das liege daran, dass "die EZB im Kampf gegen die niedrige Inflation zunehmend überfordert wirkt". Am späten Vormittag werden neue Inflationsdaten aus der Eurozone erwartet. Volkswirte rechnen damit, dass die Verbraucherpreise im Währungsraum erstmals seit der schweren Wirtschaftskrise 2009 wieder gesunken sind. Außerdem belaste nach wie vor die Sorge vor einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone die Gemeinschaftswährung, hieß es aus dem Handel.

Kommentare

christian95 melden

Das Ende kommt viel rascher als manche es glauben wollen!
Rekordstaatsverschuldung, Rekordsteuerbelastung, Rekordarbeitslosigkeit, unser Steuergeld wird nicht mehr im eigenen Land investiert (und damit Arbeitsplätze und Wohlstand geschaffen) sondern wandert nach Brüssel und zu den Schuldenländern.

christian95 melden

Von 1.800 bis 1848 (dann kam die Revolution) hatten wir ein Heer von Adeligen. Heute haben wir oben ein Heer von Politikern und Parteigünstlingen beim Staat und staatsnahen Betrieben; unten ein immer größeres Heer von Arbeitslosen. Die Armen werden immer ärmer die Reichen immer reicher!

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