Euro-Schuldenkrise von

G-20 beraten in Mexiko

Finanzminister überlegen, mehr Geld für Griechenland in die Hand zu nehmen

Euro-Schuldenkrise - G-20 beraten in Mexiko © Bild: Reuters

Die Finanzminister und Notenbankchefs der G-20-Staaten kommen heute in der mexikanischen Hauptstadt Mexiko City zusammen. Im Zentrum der zweitägigen Diskussionen stehen die Euro-Schuldenkrise und das weitere Vorgehen nach der Einigung über das zweite Rettungspaket für Griechenland. Umstritten ist vor allem, ob die Europäer im Kampf gegen die Schuldenkrise mehr Geld in die Hand nehmen sollen.

Mexiko, das in diesem Jahr die Präsidentschaft in der G-20-Gruppe innehat, erwartet von dem Treffen, dass die Europäer signalisieren, ihre Einzahlungen in den Internationalen Währungsfonds zu erhöhen. Das sei die Voraussetzung dafür, dass auch andere Länder ihren Beitrag leisten würden, um den Schutzwall zu stärken, sagte zu Beginn der Woche Mexikos Zentralbankchef Agustín Carstens.

Kein "Kuhhandel"
Allgemein wird in dieser Frage in Mexiko aber kein Durchbruch erwartet. Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble werde in Mexiko die Gelegenheit nutzen, die Schritte zur Euro-Stabilisierung und Griechenland-Rettung herauszustellen, hatte es zuvor aus Berlin geheißen. Auf einen "Kuhhandel" im Streit um eine höhere Schlagkraft des IWF werde sich die deutsche Bundesregierung nicht einlassen.

Kommentare

G 20 In Zeiten wie diesen wo die Nationalstaaten sparen müssen, lassen es sich die Bonzen immer noch gut gehen. Na wie so nicht mal ein Treffen der G 20 in Mexico Stadt ? Natürlich mit dem Flieger 1. Klasse was sonst ? Und die Ergebnisse die dann rauskommen sind so mager wie immer !! Griechenland ist sowieso nicht mehr zu retten, ob die EU Bonzen das kapieren ist unklar. Aber was solls.

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