Euro-Krise von

Obama will EU helfen

Nach Treffen mit Barroso und Rompuy: USA sind bereit, "ihren Beitrag" zu leisten

Euro-Krise - Obama will EU helfen © Bild: APA/EPA

US-Präsident Obama hat der Europäischen Union die Unterstützung Washingtons im Kampf gegen die Schuldenkrise zugesagt. Die USA befürchten nämlich Auswirkungen der Krise auf die Stabilität des weltweiten Finanzsystems und die Konjunktur im eigenen Land. Die Vereinigten Staaten seien bereit, "ihren Beitrag" zu leisten, sagte Obama am Montag nach einem Treffen mit EU-Spitzenvertretern im Weißen Haus.

Flankiert von EU-Kommissionpräsident Barroso und EU-Ratspräsident Rompuy machte Obama deutlich, dass die Überwindung der Schuldenkrise in der Euro-Zone für die US-Wirtschaft von "großer Bedeutung" sei. Mit seiner Hilfszusage ging der US-Präsident über seine bisherige Position hinaus. Bisher hatte das Weiße Haus stets betont, dass die Europäer die Turbulenzen aus eigener Kraft in den Griff bekommen müssten.

Seit auch große europäische Volkswirtschaften wie Italien in den Sog der Krise geraten sind, haben sich die Risiken für den US-Finanzsektor deutlich erhöht. Die US-Notenbank Fed hatte vergangenen Woche angekündigt, dass die wichtigsten Geldinstitute des Landes bei einem anstehenden Stresstest auch einen möglichen Schock durch massive Wertverluste europäischer Staatsanleihen und Finanzaktien durchrechnen müssten.

Düstere Prognose für die USA
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnte am Montag vor einem Abrutschen der Euro-Zone in die Rezession und senkte auch ihre Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft für 2012 deutlich. Das sind schlechte Nachrichten für Obama, der angesichts der hohen Arbeitslosigkeit von rund neun Prozent im kommenden Jahr um seine Wiederwahl fürchten muss.

In der Abschlusserklärung des EU-USA-Gipfels begrüßte Washington die "Entschlossenheit" der Europäer, "alle notwendigen Schritte" zu unternehmen, um die finanzielle Stabilität der Euro-Zone zu gewährleisten. Zugleich rief die EU die US-Politik dazu auf, die eigenen Staatsfinanzen "mittelfristig" in Ordnung zu bringen. Die USA haben selbst einen Schuldenberg von 15 Billionen Dollar angehäuft.

Kommentare

Gebt ihnen den Hilflosezuschuß! Damit Europa aus den Schulden heraus kommt muss ihnen Obama helfen!

Für diese Hilflosigkeit lassen sie sich auch noch fürstlich bezahlen!

Obama will EU helfen 1a das Schaf im Wolfspelz- jaaa hilf der EU wir haben seit Jahren auf ein CARE paket gewartet

Naja, ... ...man darf gespannt sein, was dabei herauskommt, wenn die auf der einen Seite, die gerade dabei sind Geld zu drucken, dass die Schwarten krachen und es gar nicht soviele Lastwägen gibt um es wegzuschaffen, jenen auf der anderen Seite, die gerade dabei sind ein Land nach dem anderen rigorose Sparmaßnahmen aufzuzwingen, zur Seite stehen.

Aber so wie\'s aussieht brennt auch in God\'s own country der Hut lichterloh, denn bisher haben die ihre Probleme wie das Amen im Gebet auf dem Rücken der restlichen Welt sozialisiert, ohne Rücksicht auf Verluste. Dass die sich jetzt auf derlei Gespräche einlassen und dass die FED bereits testhalber eine tiefe Rezzession durchspielt kann einen schon ein wenig ins Grübeln bringen.

EU- Europas Untergang Barroso soll sich um sein verschuldetes Portugal kümmern.

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