Euro-Krise von

Keine Hilfe aus England

Britischer Premier David Cameron lobt das Rettungspaket, will aber nicht bezahlen.

Euro-Krise - Keine Hilfe aus England © Bild: APA/DPA/BERG

Der britische Premierminister David Cameron hat die auf dem Euro-Gipfel (wonach die Börsen sich überschlugen) in Brüssel erzielten Fortschritte zwar gewürdigt, macht aber klar, dass Großbritannien sich an der Euro-Rettung nicht beteiligen werde. Im Vorfeld klagte Cameron allerdings, dass die Krise auch Großbritannien trifft und gab den Regierungschefs Ratschläge, für die er herbe Kritik einstecken musste. Unter anderem sagte ihm Sarkozy, dass er "eine gute Möglichkeit die Klappe zu halten" verpasst habe.

"Der erreichte Deal bringt uns sehr viel weiter", sagte er am Donnerstag kurz vor seinem Abflug zur Commonwealth-Konferenz nach Australien. "Sie haben den richtigen Weg eingeschlagen und nun müssen sie den Job zu Ende bringen", sagte Cameron mit Blick auf die Staats- und Regierungschefs der 17 Euro-Länder. Großbritannien selbst ist EU-Mitglied, zählt aber nicht zu den 17 Euro-Ländern.

Cameron machte deutlich, dass sich Großbritannien finanziell nicht an der Aufstockung des Europäischen Rettungsschirmes beteiligen werde. Es könnte aber Zahlungen an den IWF geben. "Länder zu stützen, die sich nicht selbst stützen können - das ist es, wozu es den IWF gibt. Und es könnte gut sein, dass die Ressourcen des IWF aufgestockt werden müssen, um mit der wachsenden Weltwirtschaft mitzuhalten", sagte der Premierminister. Großbritannien werde aber kein Geld an Instrumente des IWF überweisen, die ausschließlich für die Eurozone gedacht seien.

Kommentare

Was passiert in Deutschland bei 40% weniger Autoabsatz Die verschwiegene Krise. Schon August 2009 kündigte der Chefökonom der IEA Fatih Biro an, 2013 würde es wohl zur nächsten schweren Ölkrise kommen, extreme Preise Lieferengpässe. Doch davon wollte man im deutschen Wahlkrampf 2009 nichts wissen, man machte lieber auf "Hurra Hurra der Wirtschaftsaufschwung der ist da".

2008 sank der Autoabsatz einige Marken in der Ölkrise um 40%. Was wird mit Deutschland in so einer Situation? Wohl binnen weniger Monate Grichenland.

Wie hat man sich darauf vorbereitet? Überhaupt nicht, weil nicht sein kann was nicht sein darf.
http://politk.pege.org/2009-d/liste.htm

Dantine melden

Typisch GB Die sind bei nichts dabei, ausser beim Kämpfen! Und - beim kassieren!
Das bedeutet: der größte Nutzniesser in der EU steigt bei allem aus, wo es ums Zahlen geht! London macht schon nicht beim Euro mit, warum sollen sie auch mitzahlen? Noch dazu ist London auch gegen die Kapitalertragssteuer!
Frage: Wer und wozu braucht die EU die Briten?

melden

Re: Typisch GB naja, das dürfte seine Gründe darin haben, dass Großbritannien seine Wirtschaft von Industrie und Produktion vollkommen wegverlagert hat in Richtung Finanzgeschäfte, dh. der größte Teil der britischen Staatseinnahmen wird an den Finanzplätzen erwirtschaftet. Und alles was diese Finanzgeschäfte in irgendeiner Weise belastet ( wie z.B. eine allgemeine europäische Finanztransaktionssteuer ), belastet den britischen Staat, der realwirtschaftlich im Grunde mit nackertem Popscherl dasteht.

Die haben übrigens ohnehin schon Finanztransaktionssteuern von 0,05% für alle Transaktionen die an der britischen Börse laufen. Nur die gehen ans eigene Land, nicht an die EU.

stabilis melden

Da haben wir schon die Spaltung der EU So schnell geht es!

England (zu Recht) nicht Euroland, also auch keine Haftung. Bleiben nur 17 Länder übrig - die Kernzone? Sicher nicht, da es zuviele "kranke" Eurostaaten gibt.

Was bleibt zu tun?

a.) raus aus dem EURO in eine eigene Währungspolitik? Zu spät!
b.) zahlen zahlen zahlen bis wir pleite sind!

Fazit: alle diese Politiker die jetzt das Sagen haben sind in 2-3 Jahren wegm übrig bleibt ein Scherbenhaufen der Europa an die Wand fährt!

Wer zahlt es? Wir! Was haben wir davon? Nichts, nur mehr Armut!

Selber Schuld wenn man dauernd Politiker wählt die nicht sparen wollen sondern sich lieber mit ihren Lobbyisten die Millionen Provisionen teilen!

Blöd nur das das Volk sich über Internet und Co heute viel besser und schneller informiert.

melden

Re: Da haben wir schon die Spaltung der EU Spaltung der EU .... Nicht ganz... England hat damals gut getan nicht in den Euro einzusteigen...

Jedoch geht es England auch nicht mehr sooo gut, wenn Griechenland, Italien, Spanien und Portugal den Euro, bzw. diese Staaten die EU killt.

Keine Sorge, das ist eine Finanzimplosion ungeheuren ausmaßes, der aufgeblähte Finanzballon, das amerikanische System, sich ungeniert Schulden aufzuhalsen, das hat auch bei uns in Europa Einzug gehalten.

Der Amerikaner muß die Füße ganz still halten, das kracht es im Gebälk, das einem Angst und Bang wird. China hat die meisten USD und zittert jeden Tag um die Kohle!

Wir werden unseren Lebensstandard ändern müssen, wenn es nicht knallen sollte.
Der Ami brauchte für die Wirtschaft schon immer Krieg.
Denkt einmal daran.....

melden

Re: Da haben wir schon die Spaltung der EU Öl, das ist das entscheidende Stichwort. Die Kriege sind eine Folge daraus. Die Amerikaner müssen 66% ihres Ölverbrauchs importieren,sitzen aber auf immensen Schuldenbergen. Und jetzt schauen Sie sich mal die Ressourcenverteilung an und die Länder in denen die noch größten Ölreserven vermutet werden. Nr.1 Saudi-Arabien, Nr.2 Iran, Nr3 Irak.Aah, was für ein Zufall! Die Nummer 3 wurde bereits eingesäckelt. Alles deutet darauf hin, dass bald die Nr2 folgt. Schau ma mal, aber ich traue mich beinahe zu wetten.

Tja, das Öl, das Öl immer nur das Öl und der amerikanische GI steht in der Wüste und versteht die Welt nicht mehr: " Wie zum Teufel kommt unser Öl unter Euren Sand?;-))

Und die Amis werden alles daran setzen,dass das Öl weiterhin in Dollar gehandelt wird,darauf können wir Gift nehmen.

Berndorferbaer melden

Re: Da haben wir schon die Spaltung der EU hallo stabilis, hallo higgs und x-presso, was soll man da noch hinzufügen? so ist es, so wird es sein, öl die wunderwaffe.
unsere politiker, ein sauhaufen von, wie schon geschrieben mit einigen lobbysten. da läßt sich geld verdienen, nur zu recht oder unrecht ist hier die frage! könen\'s wir klären? ich reg mich nicht mehr auf darüber, mich wunderts nur!!!!!

liebe grüße vom:

berndorferbaer

Seite 1 von 1