Euro-Krise von

Investitionen aus Indien?

Nach Russland und China will das nächste Land in die Euro-Zone investieren

Euro-Krise - Investitionen aus Indien? © Bild: APA/Leithner

Nachdem bekannt wurde, dass China, Japan und Russland massiv in die Euro-Zone investieren wollen um ihre Handelspartner zu stützen, könnte nun auch Indien folgen.

Das Land erwägt ein zusätzliches finanzielles Engagement für die schuldengeplagte Eurozone. Voraussetzung sei jedoch, dass die Europäer ihre Schuldenprobleme glaubwürdig beurteilten, sagte Finanzminister Pranab Mukherjee am Mittwoch. Ob Indien auch erstmals an den Kauf von Anleihen des Euro-Rettungsfonds EFSF denke, sagte Mukherjee nicht.

Er äußerte sich vor seiner Abreise zum G-20-Treffen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Cannes. Der Gastgeber, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, bemüht sich darum, wichtige Schwellenländer wie China an der Euro-Rettung zu beteiligen.