EURO 2008: Hoffen auf ein Glückslos

EURO 2008: Hoffen auf ein Glückslos

Bei der Gruppen-Auslosung am 2. Dezember heißt der Wunschgegner aller Österreich.

Noch nie spielte eine in der Europa- und Weltrangliste derart schlecht platzierte Nationalmannschaft bei einer EM-Endrunde mit. Noch nie haben sich alle anderen qualifizierten Teams so sehnlich den Gastgeber als Gruppengegner gewünscht. Und dennoch erwartet Österreichs Teamchef Josef Hickersberger mit großer Spannung die Auslosung der vier Vorrundengruppen für die EURO 2008 am kommenden Sonntag, 2. Dezember, im schweizerischen Luzern (live ab 12 Uhr in ORF 1).

Krasser Außenseiter. Denn von einem „Horrorlos“ mit Weltmeister Italien, EM-Geheimfavorit Deutschland und Vizeweltmeister Frankreich als Vorrundengegner bis zu einer Gruppe mit Schweden, Rumänien und Polen ist für die rot-weiß-roten Kicker alles drin. Aber auch im „Glücksfall“ bleibt Österreich, aktuell nur die Nummer 43 in Europa und die Nummer 91 weltweit, krasser Außenseiter. Hickersberger macht sich dennoch Mut: „Es sind Gruppenkonstellationen möglich, wo wir uns vielleicht etwas mehr Hoffnung machen dürfen, unser großes Ziel zu erreichen – das Viertelfinale.“

Nur ein Strohhalm. Nach einem Länderspieljahr mit nur einem Sieg und zumeist enttäuschenden Leistungen nicht mehr als ein Strohhalm, an den sich „Hicke und seine tapferen Männer“ klammern. Denn das Teilnehmerfeld bei der EURO 2008 ist so stark wie nie zuvor. Bis auf England haben sich alle aktuellen Top-10-Fußballnationen Europas für das Turnier vom 7. bis 29. Juni 2008 qualifiziert. Das schlechtestgereihte Team neben Österreich ist Co-Gastgeber Schweiz auf Platz 26 im Europa-Ranking. Das sehen auch die Wettbüros nicht anders. Wer auf Deutschland als Europameister setzt, bekommt für einen Euro Einsatz fünf Euro ausbezahlt. Wer auf einen Titelgewinn Österreichs setzt, erhält das Hundertfache.

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