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EU will Polen, Ungarn und Tschechien wegen Flüchtlingen verklagen

Avramopoulos: Es gibt noch Spielraum

Die EU-Kommission verklagt Polen, Ungarn und Tschechien vor dem EU-Gerichtshof wegen ihrer Weigerung, Flüchtlinge im Rahmen der EU-Umverteilung aufzunehmen. EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos sagte am Donnerstag in Brüssel, er habe "bedauerlicherweise den nächsten Schritt machen müssen"

"Es ist ein sehr heikles Thema. Von Anfang an war ich für einen Dialog", sagte Avramopoulos. Er habe versucht, Polen, Ungarn und Tschechien zu überzeugen, dass sie beitragen sollten "indem sie zumindest ein Form von Solidarität zeigen. Bisher ist das nicht geschehen." Er glaube aber immer noch, dass es einen Spielraum für Veränderung gebe. "Wenn sie das machen, werden wir stoppen. Andernfalls ist der nächste Schritt entschieden und wir gehen vor Gericht", so der EU-Kommissar.

Kommentare

Heinrich Malzer

die EU sollte mit "Leckerlis" arbeiten, für jeden aufgenommenen Flüchtling bekommt das jeweilige Land X Euro, Orban und Konsorten sind sicher gierig

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