Europawahl 2014 von

Warum man zur Wahl gehen sollte

Wer bei der Europawahl seine Stimme nicht abgibt, der wird auch nicht gehört

Europawahl 2014 - Warum man zur Wahl gehen sollte © Bild: imago/Christian Ohde

Die Wahlbeteiligung bei EU-Wahlen ist in Österreich - aber auch am übrigen Kontinent – konstant niedriger als bei nationalen Urnengängen. Die Gründe für diesen Verzicht auf das Wahlrecht sind unterschiedlich – und allesamt falsch.

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2009 machten 46 Prozent von ihrem Wahlrecht Gebrauch, 2005 mit 42,4, Prozent noch etwas weniger. Zum Vergleich: An der Nationalratswahl 2013 nahmen 74,9 Prozent der Wahlberechtigten teil, 2008 waren es sogar 78,8 Prozent. Doch warum verzichten bei Wahlen zum Europäischen Parlament so viele Bürger auf ihr Wahlrecht?

Ein oft genannter Grund der Nicht-Wähler ist EU-Skepsis bzw. allgemeine Politikverdrossenheit. Ein Argument, dem Paul Schmidt von der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik freilich nichts abgewinnen kann. Wer der Union negativ gegenüberstehe, müsse erst recht zur Wahl gehen, denn: „Wenn ich es nicht tue, darf ich auch nicht im Nachhinein kritisieren.“