Europawahl 2014 von

Lunacek: Es braucht eine
konsequente Energiewende

Die Grüne Spitzenkandidatin spricht über ihre Vorstellung einer modernen EU

Grünen-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek. © Bild: APA/Roland Schlager

Ulrike Lunacek erzählt im NEWS.AT-Interview, was in der Union ihrer Meinung nach gut läuft, was nicht und wofür sie sich im Europäischen Parlament besonders einsetzen möchte. Die 56-jährige Niederösterreicherin sitzt seit 2009 im Europäischen Parlament, seit 2013 ist sie auch außenpolitische Sprecherin und Vizepräsidentin der Grünen Fraktion.

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NEWS.AT : Wie schwer ist es, in wirtschaftlich schlechten Zeiten bei erwartungsgemäß schlecht frequentierten Wahlen mit grünen Themen zu punkten?
Lunacek: Ich sehe in dieser Wahl grüne Themen im Vordergrund: das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, die Gentechnikfrage, die Überwachungs- und Datenschutzproblematik, die hohe Arbeitslosigkeit oder das Thema Korruption sind Grüne Kernthemen, und erhitzen derzeit auch in der Gesellschaft die Gemüter. Die Menschen wollen nicht, dass die Sozial- und Umweltstandards der Union durch irgendwelche Abkommen gesenkt werden, sie wollen gesundes Essen, eine saubere Politik, ein nachhaltiges Wirtschaftssystem das Arbeitsplätze schafft und sie sagen Nein zum Überwachungsstaat. Genau dafür stehen wir Grünen.

NEWS.AT : In drei Worten: Was bedeutet die EU für Sie?
Lunacek: Freiheit, Sicherheit, Recht