EU-Wahl von

FPÖ: Denkzettel-Wünsche

Strache fordert Anhänger bei FPÖ-Schlusskundgebung zur EU-Wahl zum Urnengang auf

EU-WAHLKAMPF ABSCHLUSS DER FPÖ: STRACHE/VILIMSKY © Bild: APA/Pfarrhofer

Die FPÖ hat bei ihrer Abschlusskundgebung für die EU-Wahl am 25. Mai an ihre Anhänger einen Appell zur Mobilisierung der Wähler gerichtet. Sowohl Spitzenkandidat Harald Vilimsky als auch Parteichef Heinz-Christian Strache forderten am Viktor-Adler-Markt in Wien die laut Polizei rund 500 Zuhörer dazu auf, am Sonntag zur Wahl zu schreiten. "Wer nicht hingeht, der verändert nichts", so Strache.

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Die Partei ist sich ganz offensichtlich der Bedeutung der Mobilisierung ihrer Anhänger bewusst. Vilimsky, der nach rund zwei Stunden Einstimmung durch die "John-Otti-Band" unter "Harald Harald"-Sprechchören die Bühne betrat, bat die Zuhörer darum, die "Begeisterung hinauszutragen". "Bitte schaut darauf, dass die Menschen auch wirklich wählen gehen", so sein Wunsch bei der Abschlusskundgebung am Donnerstag.

Auch Strache widmete dem Thema breiten Raum. Es gelte, am 25. Mai "endlich den Aufbruch zu schaffen". "Wer nicht hingeht, überlässt die Entscheidung den anderen." Die Wähler müssten am 25. zur Wahl gehen und den anderen Parteien einen "Denkzettel verpassen", wiederholte der Parteichef sein Credo des bisherigen Wahlkampfes. Jetzt gelte es noch einmal, die Ärmel aufzukrempeln. "Ich hoffe auf ein politisches Erdbeben am Sonntag", sagte Strache.