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EU-Vorsitz - Laut Polizei "alles ruhig", zusätzliche Altstadt-Sperre

"Keine besonderen Vorkommnisse"

"Keine besonderen Vorkommnisse" hat die Polizei vorerst im Zusammenhang mit dem Treffen der EU-Innen- und Justizminister in Innsbruck verzeichnet. "Bis jetzt ist alles ruhig verlaufen", sagte ein Sprecher der APA am Donnerstagvormittag. Auch der Verkehr in und rund um die Tiroler Landeshauptstadt lief vorerst "ohne größere Komplikationen".

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Platzverboten, die vorwiegend den Tagungsort, den Innsbrucker Congress, und die umliegenden Straßen betrafen, verhängten die Behörden am Donnerstagvormittag ein zusätzliches. Zwischen 12.00 und 15.00 Uhr ist die Innsbrucker Altstadt rund um das Goldenen Dachl gesperrt.

Auch bei den Grenzkontrollen gab es bis dato keine nennenswerten Aufgriffe. Vorerst gab es weder Informationen noch Wahrnehmungen, dass gewaltbereite Demonstranten extra zum Gipfel anreisten. "Wir sind aber für alle Eventualitäten vorbereitet", betonte der Sprecher. Für Donnerstagabend war eine Demonstration mit Ausgangspunkt bei der Annasäule unter dem Motto "Eure Sicherheit tötet" angekündigt.

In Innsbruck stehen während des Treffens über 1.000 Polizisten im Einsatz. Zudem überwacht das Österreichische Bundesheer mit mehr als 1.100 Soldaten sowie 26 "Militärluftfahrzeugen" verstärkt den Luftraum über Tirol.

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