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EU: Glyphosat nur mit Rückhalt
der EU-Länder zulassen

Brüsseler Behörde werde Lizenz nicht ohne Rückhalt der EU-Länder erneuern

Die EU-Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat für weitere zehn Jahre ist ungewiss. EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis betonte am Montag, die Brüsseler Behörde werde die Lizenz nicht ohne Rückhalt der EU-Länder erneuern. Ob der zustande kommt, ist unklar. Die deutsche Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat bereits Widerstand angekündigt.

Die Chemikalie stand im Verdacht, Krebs zu verursachen. Nach einer Studie der europäischen Chemikalienagentur Echa hält Andriukaitis den Krebsverdacht jedoch für ausgeräumt und die Substanz für sicher.

Die Kommission werde deshalb die Wiederzulassung um zehn Jahre vorschlagen, sagte er im Rat der Landwirtschaftsminister. "Ich hoffe, dass Sie diesen Vorschlag unterstützen, denn ich muss ganz klar sagen: Die Kommission hat nicht die Absicht, die Substanz ohne die Unterstützung einer qualifizierten Mehrheit der Mitgliedstaaten erneut zu genehmigen. Dies ist und bleibt eine gemeinsame Verantwortung."

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