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EU-Kommissarin prüft nach VW-Skandal Wege für mehr Sammelklagen

Jourova: Frustrierend, dass Kunden in US besser Schadenersatz geltend machen können

Die EU sollte laut EU-Kommissarin Vera Jourova als Konsequenz aus der Volkswagen -Abgasaffäre Reformen erwägen, um mehr Sammelklagen zu ermöglichen. Die Kommissarin für Justiz und Verbraucherschutz sagte dem "Handelsblatt" am Dienstag laut Vorabbericht, es sei frustrierend, dass VW-Kunden in den USA besser Schadenersatz geltend machen könnten als in Europa.

Es werde momentan geprüft, ob man dies EU-weit regeln könne. In den USA hat sich Europas größter Auto-Hersteller mit Sammelklägern, Behörden und US-Bundesstaaten geeinigt. Dies kostet die Wolfsburger 15,3 Milliarden Dollar. Eine Entschädigung der Kunden in Europa lehnt VW ab, obwohl sich Forderungen nach einem ähnlichen Vergleich mehren. Die EU-Kommission sei in Gesprächen mit den nationalen Regierungen und Verbraucherschutzgruppen, sagte Jourova. "Ich denke, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist." VW hat jahrelang Abgaswerte manipuliert.

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