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Litauen: Euro-Beitritt befürwortet

EU-Kommission für Beitritt: Baltisches Land wird 19. Mitglied der Währungsunion.

Litauen © Bild: 2013 AFP/PETRAS MALUKAS

Die Eurozone dürfte weiter wachsen. Die EU-Kommission hat sich am Mittwoch für einen Beitritt Litauens zur Währungsunion ab 2015 ausgesprochen. Damit würde die Eurozone auf 19 Mitglieder anwachsen, und alle drei baltischen Staaten wären vertreten.

EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn erklärte bei der Veröffentlichung des Konvergenzberichts 2014, in dem die Aussichten von acht EU-Ländern auf die Euro-Einführung geprüft wurden, Litauen habe nun die Voraussetzungen erfüllt. Dies sei auch das Ergebnis einer langjährigen umsichtigen Haushaltspolitik und wirtschaftlicher Reformen. Ursprünglich wollte das EU-Land bereits 2007 den Euro einführen, scheiterte damals aber wegen einer leicht überhöhten Inflation.

Keiner der sieben weiteren EU-Staaten - Bulgarien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Polen, Rumänien und Schweden - erfüllt laut Rehn derzeit alle Kriterien für die Einführung des Euro. Ihre Situation wird in zwei Jahren neuerlich geprüft. Alle EU-Staaten mit Ausnahme Großbritanniens und Dänemarks sind gemäß dem Vertrag zur Einführung des Euro verpflichtet, wenn sie alle Voraussetzungen erfüllen.

Kommentare

Querdenker62 melden

Wohl kaum. Bei den ehemaligen Ostblockstaaten wird härter geprüft. Mit der Slovakei gab es keine Probleme. Die waren aber auch sauer weil sie für Griechenland mit zahlen mussten, das bei der Aufnahme in den Euro nicht so sorgfältig geprüft wurde. Wenn es die EU-Ostöffnung nicht gegeben hätte, würde Österreich wirtschaftlich bedeutend schlechter dastehen und selber Hilfe brauchen.

11223344 melden

österreich kann nicht mehr viel schlechter dastehen, egal ob öffnung oder nicht

fein, richten wir uns wieder ein paar milliarden her zum sanieren. dieser ganze sumpf namens eu gehört doch endlich aufgelöst. es wird sowieso nix besser und die wirtschaft stirbt langsam weiter

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