Staatsschulden von

EU: Budgetdefizit rückläufig

Staatsschulden2012 aber gestiegen - Österreich bei Defizit unverändert

EU-Fahne flattert im Wind. © Bild: Thinkstock.de

Das Budgetdefizit 2012 ist sowohl in der EU als auch im Euroraum gegenüber 2011 weiter zurückgegangen. Die am Montag präsentierte zweite Berechnung von Eurostat bestätigte den Rückgang in der Währungsunion von 4,2 auf 3,7 Prozent. In der EU wurde mit einem Absinken von 4,4 auf 3,9 Prozent ein etwas besserer Wert als noch im April bei der ersten Schätzung mit 4,0 Prozent erreicht.

Österreichs Budgetdefizit blieb mit 2,5 Prozent unverändert. Die Staatsschulden stiegen in der Alpenrepublik von 2011 auf 2012 von 72,8 auf 74,0 Prozent. Das seit Juli als 28. Land der EU angehörende Kroatien kam auf ein Defizit von 5,0 Prozent, die Staatsschuld belief sich auf 55,5 Prozent. Deutschland war der einzige der 28 EU-Staaten mit einem Budgetüberschuss von 0,1 Prozent, die Gesamtschuld erreichte aber 81,0 Prozent.

Estland mit niedrigster Verschuldung

Die niedrigsten öffentlichen Defizite in Prozent des BIP wurden im Vorjahr für Estland und Schweden (je -0,2 Prozent) ausgewiesen, vor Luxemburg (-0,6) und Bulgarien (-0,8). Die höchsten Defizite verzeichneten die unter Rettungsschirmen stehenden Euro-Staaten Spanien (-10,6 Prozent), Griechenland (-9,0), Irland (-8,2) sowie Portugal und Zypern (je -6,4). Danach folgen Großbritannien (-6,1), Kroatien (-5,0), Frankreich (-4,8), die Slowakei (-4,5), Tschechien (-4,4), Dänemark und Niederlande (je -4,1), Belgien (-4,0), Polen (-3,9), Slowenien (-3,8), Malta (-3,3), Litauen (-3,2), Italien und Rumänien (je -3,0), ÖSTERREICH (-2,5), Ungarn (-2,0), Finnland (-1,8), Lettland (-1,3). Deutschland hat als einziges EU-Land einen Überschuss von 0,1 Prozent.

Die niedrigste Verschuldung wies laut Eurostat Estland mit 9,8 Prozent des BIP auf, gefolgt von Bulgarien (18,5) und Luxemburg (21,7). Die höchsten Staatsschuldenquoten verzeichneten Griechenland (156,9 Prozent), Italien (127,0), Portugal (124,1) und Irland (117,4). Dann folgen Belgien (99,8), Frankreich (90,2), Großbritannien (88,7), Zypern (86,6), Spanien (86,0), Deutschland (81,0), Ungarn (79,8), ÖSTERREICH (74,0), die Niederlande und Malta (je 71,3), Polen (55,6), Kroatien (55,5), Slowenien (54,4), Finnland (53,6), die Slowakei (52,4), Tschechien (46,2), Dänemark (45,4), Lettland (40,6), Litauen (40,5), Schweden (38,2) und Rumänien (37,9).

Kommentare

man will 3 grossbaustellen einstellen, damit werden dann etliche 1000 arbeitslose gefärdert die geld kosten, die dann keine kaufkraft haben und somit bekommt der staat weniger geld als die arbeitslosen kosten - ich nenn das an die wandfahren

74% ist eine kleinigkeit zu japan mit 260% oder USA mit 130% und wer jewtzt glaubt mit dem sparen geht der prozentsatz zurück, der irrt gewaltig, weil die kaufkraft fehlt und weniger steuern eingenommen werden und neue schulden entstehen.

christian95 melden

Von Figl, Raab bis Kreisky wurde unser Steuergeld im eigenen Land investiert und damit Arbeitsplätze und Wohlstand geschaffen. Heute schicken wir Mrd. zu den Schuldenländern und haben nun auch Rekordarbeitslosigkeit und Rekordstaatsschulden.
Damit sich nichts ändert, wählen wir weiterhin SPÖ+ÖVP!

mueckenstrunz melden

also das geld wurde seinerzeit auch an die besatzungsmacht gezahlt und an udssr 10j lang nach staatsvertrag und das war mehr als wir in 50j an EU bezahlen. auch die FPÖ kann es nur mit vorhandenen geld zahlen oder per neuverschuldung

Forest w.

Kein Wunder das die so Arme Länder weniger Schulden haben wenn wir die Schulden Zahlen *Alter Wacht auf ,die Eu ist gescheitert*

man zahle alöle schulden zurück und kehre zum tauschhandel zurück, weil kein geld mehr da ist

brabus melden

74% Staatsschulden. Und unsere Steuern werden von den Zinsen dafür aufgefressen, daher kein Geld für die wirklich notwendigen Dinge in diesem Staat. Die Pleite ist vorprogrammiert.

wintersun melden

Sie treffen den Nagel auf den Kopf.

willswissen melden

Richtig !
Ich wage mich sogar zu behaupten, dass dies sogar vorgeplant war. Denn als man vor Jahren schon erkannt hatte, dass diese Pleite unabwendbar wird, versucht man nun auch noch den kümmerlichen Rest aus den Menschen zu pressen.
Ich sehe mit Schrecken in die Zukunft !

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