Fürstenfamilie von

Adel vernichtet

Die fürstliche Familie Esterházy sieht sich voreilig zu Grabe getragen.

Anton Esterhazy und Melinda Esterhazy © Bild: APA/BARBRA GINDL

Die fürstliche Familie Esterházy sieht sich voreilig zu Grabe getragen. Die junge Generation will um ihr Erbe kämpfen, während am burgenländischen Stammsitz der 20. Jahrestag der bürgerlichen Stiftungen gefeiert wird. Eine feindliche Übernahme.

Zu Kaisers Zeiten hätte man von einem handfesten Skandal gesprochen. Heute schenkt man Hochadel und Klerus so wenig Beachtung, dass der Disput beinahe übersehen wurde. Die Rede ist vom Begräbnis der letzten Fürstin von Eisenstadt, dem bischöflichen Requiem für Melinda Esterházy.

Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics leitete die Trauerfeier und fand Worte, die dem aktuellen Familienoberhaupt Anton II. Esterházy die Sprache verschlugen: "Unser Danke an Melinda, die letzte Fürstin, ist gleichzeitig unser Danke an die ganze Fürstendynastie, die mit ihr zu Ende geht." Die fürstliche Familie fühlt sich von seiner bischöflichen Gnaden zu Unrecht zu Grabe getragen und legt Wert auf die Feststellung, dass die Esterházys noch leben.

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Kommentare

chrikra

Der ist und wird auch nie ein Fürstlicher werden der Herr Ottrubay (wäre zwar gerne einer, ätsch geht aber nicht) auch wenn er sich in "seinem" Bgld. aufführt als wie es sein eigenes wäre und wir seine Untertanen. Aber auch typisch Kirche, sollte sich auch vorher informieren anstatt Blödsinn zu verzapfen wie diesen einen Satz von letzter Ihrer Dynastie. Oder gab es vielleicht vorher eine Spende?

Stimmt ja auch irgendwie, denn der gute Herr Ottrubay (Neffe der Fürstin und kein Adeliger) hat sich den ganzen Besitz der Familie unter den Nagel gerissen! Die Verwandten haben zwar den guten Namen Esterhazy, aber keinen nennenswerten Besitz.

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