Espresso

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Wir servieren Ihnen die Nachrichten konzentriert, gefiltert & ungesüßt

»Was Sie wissen müssen«
Polizei nach dem Anschlag in Berlin
© imago/Xinhua

Berlin: Neue heiße Spur

Zwei Tage nach dem Terroranschlag von Berlin haben die Fahnder eine neue heiße Spur: Sie suchen nach einem abgelehnten 24-jährigen Asylbewerber aus Tunesien, der schon einmal im Visier der Ermittler war und abgeschoben werden sollte. Der gesuchte Tunesier soll nach italienischen Medienberichten vier Jahre in Italien im Gefängnis gesessen sein. Die deutsche Bundesanwaltschaft rief die Bevölkerung zur Mithilfe auf und setzte 100.000 Euro Belohnung aus. mehr lesen

Aleppo
© imago/Xinhua

Evakuierung weitgehend abgeschlossen

Die Evakuierung Ost-Aleppos ist weitgehend abgeschlossen. Bei schwerem Schneefall wurden am Mittwoch mit 20 Bussen rund 1.500 Menschen aus der ehemaligen Rebellenhochburg Syriens herausgebracht, wie der Nothilfeleiter Ahmad al-Dbis sagte. Darunter waren auch 20 Verletzte. Die Evakuierung solle noch im Laufe des Tages abgeschlossen werden, sagte ein Vertreter der Rebellen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sprach davon, dass die Evakuierung in "ein bis zwei Tagen" beendet sein werde. mehr lesen

Sobotka
© APA/Helmut Fohringer

Fremdenrechtspaket in Begutachtung geschickt

Das Fremdenrechtspaket der Regierung ist gestern in Begutachtung geschickt worden. SPÖ und ÖVP hatten sich Anfang Dezember auf die Änderungen geeinigt. Wesentlichstes Element sind härtere Sanktionen für Asylwerber, die ihre Identität verschleiern. Ebenfalls strengere Strafen drohen jenen, die das Land trotz gültigen Ausreisebescheids nicht verlassen bzw. neu einreisen. Eine gesetzliche Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen ist hingegen nicht enthalten. mehr lesen

Friedhof in Syrien
© imago/Xinhua

UN-Resolution zu Kriegsverbrechen in Syrien

Die Vereinten Nationen haben eine Resolution zur Verfolgung von Kriegsverbrechen in Syrien beschlossen. Das am Mittwoch in New York verabschiedete Abkommen erlaubt Vorarbeiten für eine spätere Rechtsprechung. Es sieht vor, dass die UN Informationen über mögliche Kriegsverbrechen in Syrien sammeln dürfen, um sie in Zukunft an eine Recht sprechende Institution zu übergeben. mehr lesen

Polizei
© imago/Roland Mühlanger

Täter nach Entführungsversuch flüchtig

Ein vorerst Unbekannter hat Mittwochnachmittag eine Frau in einer Tiefgarage in Innsbruck in ein Auto gezerrt. "Dabei wurde er von einem Zeugen beobachtet, der dann Alarm schlug", erklärte LKA-Ermittler Christoph Hundertpfund. Ein Unfall auf der Haller Straße stoppte die Entführungsfahrt. Während das 61-jährige Opfer "erheblich" verletzt wurde, gelang dem Täter die Flucht.

»SPORT«
ÖFB-Teamchef Marcel Koller bei einer Pressekonferenz
© GEPA pictures/Ort

ÖFB auf Platz 31

- Österreichs Fußball-Nationalteam schließt das unbefriedigend verlaufene Jahr 2016 auf dem 31. Platz der FIFA-Weltrangliste ab. Im vom Weltfußballverband am Donnerstag veröffentlichten neuen Ranking gab es aufgrund weniger internationaler Spiele in den vergangenen Wochen kaum Veränderungen. An der Spitze steht weiter Argentinien vor Erzrivale Brasilien, Dritter ist Weltmeister Deutschland.
mehr lesen

Marcel Hirscher
© APA/AFP/Giuseppe Cacace

Hirscher auf Jagd nach Kristoffersen

Marcel Hirscher kehrt am Donnerstag an die Stelle zurück, die seine Lebensumstände einschneidend verändern hätte können. Während des Nachtslaloms in Madonna verfehlte ihn im Vorjahr eine abstürzende Kameradrohne nur ganz knapp. "Ich habe sehr viel Glück gehabt", hat Hirscher die Sache mittlerweile hinter sich gelassen. Wichtig ist ihm die Jagd auf Vorjahressieger Henrik Kristoffersen, der ihn zuletzt auch im Slalom von Val d'Isere in die Schranken gewiesen hat.

»AUSBLICK«

Russland droht größter Doping-Skandal im Biathlon

Zwei Tage vor dem Heiligen Abend könnte der größte Doping-Skandal der Biathlon-Geschichte bittere Realität werden. Heute trifft sich der Vorstand des Weltverbandes (IBU) und könnte bereits Konsequenzen ziehen. IBU-Präsident Anders Besseberg hatte mitgeteilt, dass 31 der mehr als 1.000 im McLaren-Report der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) genannten Russen aus dem Biathlon-Sport kommen würden. Auch aktive Skijäger seien in dem Doping-Bericht genannt worden. Fünf Experten aus fünf Nationen prüften "die vorliegenden Indizien-Sammlungen".

»TERMINE«
  • 9.00 Uhr in Wien: Prozessfinale um Massenschlägerei in Brigittenau
  • 9.30 Uhr in Wien: Prozess gegen Peter Seisenbacher
  • 10.00 Uhr in Zürich: Veröffentlichung der Fifa-Weltrangliste
  • 18:30 Uhr in Wien ÖJC-Verleihung Dr. Karl Renner-Publizistikpreis
»TV-TIPPS«

Wild – Michael Mittermeier Live: 20.15 Uhr, ProSieben - Comedyshow. Michl ist von der Leine und geht auf Pointenjagd: Ein rasantes Survivalprogramm für eine verwilderte Gesellschaft.

Am Schauplatz: 21.05 Uhr, ORF zwei - Reportage. Gebt mir mein Kind zurück! Eine der wichtigsten Aufgaben des Staates ist es, seine Kinder zu schützen. Dem Jugendamt kommt dabei eine zentrale Rolle zu.