Es wird wohl in einer Katastrophe enden:
Österreicher geben ÖFB-Team keine Chance

39 Prozent rechnen mit katastrophalem Abschneiden Österreicher fürchten sich vor "Hooligan-Invasion"

Es wird wohl in einer Katastrophe enden:
Österreicher geben ÖFB-Team keine Chance © Bild: Reuters/Zolles

Wenig optimistisch geben sich Herr und Frau Österreicher vor dem Anpfiff zur EURO 2008 in Bezug auf die Leistungen des heimischen Nationalteams. Laut einer Umfrage des Klagenfurter Humaninstituts beurteilten nur neun Prozent die Chancen für das Abschneiden der Hickersberger-Elf als "gut". Weitere 18 Prozent sehen "alles offen", 34 Prozent "hoffen auf ein Wunder" und 39 Prozent rechnen mit einem "katastrophalen" Auftritt der österreichischen Kicker.

Eher ernüchternd ist das Ergebnis der zwischen dem 19. und dem 25. Februar durchgeführten Umfrage auch hinsichtlich der Effekte, welche die Durchführung der Europameisterschaft für Österreich bewirken könnte. Nur 17 Prozent glauben an "einen positiven Ruck, der durchs Land geht", während 38 Prozent Angst haben, "überrannt zu werden". Immerhin 45 Prozent vertreten die Meinung, dass die EURO 2008 "sang- und klanglos vorbeigehen" werde.

Das Humaninstitut fragte auch, welche Bereiche der Lebensqualität durch die EM am meisten beeinflusst werde. Hier entschieden sich 82 Prozent - Mehrfachnennungen waren möglich - für die Befürchtung, dass die Preise steigen und "die EURO zum Superteuro" würde. 76 Prozent der österreichweit befragten 820 Personen sehen die Sicherheit gefährdet und bekunden "Angst vor einer Hooligan-Invasion", weitere 75 Prozent glauben an eine eingeschränkte Mobilität im privaten und öffentlichen Verkehr zur Zeit der Spiele. 71 Prozent entschieden sich für die Aussage "Außer Spesen nichts gewesen".

Ein gutes Zeugnis stellen die Österreicher in der Umfrage den Austragungsorten Wien und Salzburg in Bezug auf ihre Werbeaktivitäten aus. 41 Prozent sehen hier die Bundeshauptstadt an der Spitze, gefolgt von der Mozartstadt mit 28 Prozent. Innsbruck folgt mit 18 Prozent, das Schlusslicht hinsichtlich "einprägsamer Werbeaktivitäten" bildet Klagenfurt mit 13 Prozent.
(APA/red)

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