Erstmals in der Vereinsgeschichte im Viertelfinale

Erstmals in der Vereinsgeschichte im Viertelfinale

Österreichs Damen-Basketball-Meister und -Cupsieger BK Hornets Klosterneuburg steht erstmals in der Vereinsgeschichte in einem Europacup-Viertelfinale. Die Niederösterreicherinnen verloren zwar das Achtelfinal-Rückspiel im Ronchetti Cup gegen BSE Budapest 53:66 (27:30), doch der 21-Punkte-Polster aus dem 69:48-Erfolg im Heimspiel reichte zum Aufstieg.

Mit Klosterneuburg steht erst zum zweiten Mal nach Wels in der Saison 1996/97 eine Klubmannschaft aus Österreich im Europacup unter den letzten Acht.

Die Hornets waren extrem geschwächt ins Rückspiel gegangen, denn seit Sonntag hat Österreichs Double-Gewinner ein Grippevirus zu schaffen gemacht. Mit Livia Anitics, Umeki Webb und Viktoria Prudnikowa litten gleich drei Leistungsträgerinnen im Rückspiel an Fieber, dazu waren auch noch Stella Staudinger (Achillessehne) und Eszter Biro (Nachwirkungen eines Fingerbruchs) angeschlagen. Trotzdem ließen Staudinger, mit 15 Punkten die beste Werferin ihres Teams, und ihre kranken Kolleginnen in Budapest nichts anbrennen, in keiner Phase des Spiels war der Aufstieg in Gefahr.

"Auf diese Leistung bin ich sogar noch mehr stolz als auf jene beim Sieg im Heimspiel", freute sich Coach Stefan Höllerl nach dem größten Erfolg in der Klubgeschichte. "Mein Team hat sich durchgebissen und Moral bewiesen." In der nächsten Runde treffen die Hornets entweder auf Dynamo Moskau oder Saporoschje (UKR/Hinspiel 85:69 in Moskau), wobei Höllerl hofft, dass auch den Russinnen ihr Vorsprung aus dem Hinspiel reicht. "Denn die Reise nach Saporoschje ist viel beschwerlicher und länger als jene nach Moskau."

Dienstag-Ergebnis vom Achtelfinal-Rückspiel:

BSE Budapest - BK Hornets Klosterneuburg 66:53 (30:27). Beste Werferinnen für die Hornets: Staudinger 15, Schtschegolewa 12 - Hinspiel 48:69 - damit Klosterneuburg mit dem Gesamtscore von 122:114 im Viertelfinale.