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Erstmals Urteil zu Kölner Silvesternacht rechtskräftig

Oberlandesgericht bestätigte Urteil erster Instanz: Haftstrafe ohne Bewährung

Erstmals ist ein Strafverfahren im Zusammenhang mit der Kölner Silvesternacht rechtskräftig abgeschlossen worden. Das Oberlandesgericht Köln (Nordrhein-Westfalen) bestätigte nach Angaben vom Montag in dritter Instanz ein Urteil des Landgerichts. Dieses hatte einen Algerier wegen besonders schweren räuberischen Diebstahls und schwerer Körperverletzung zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt.

Der Angeklagte hatte laut Urteil in der Silvesternacht 2015/16 einer Passantin am Kölner Dom die Handtasche mit Handy und Bargeld gestohlen. Später riss er einer anderen Frau ihr Handy aus der Hand. Als ihn daraufhin zwei Passanten verfolgten, schlug er dem einen ins Gesicht und besprühte den anderen mit Pfefferspray. Er muss dafür nun ein Jahr und elf Monate absitzen. In der Silvesternacht war es rund um den Dom in der deutschen Stadt zu massenhaften Diebstählen und zahlreichen sexuellen Übergriffen auf Frauen gekommen.

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