Erstes Winterchaos zum Sommerende:
40 Zentimeter Neuschnee in den Bergen

Experte: "Diese Mengen sind außergewöhnlich" Auf den Bergstraßen herrschte Schneekettenpflicht

Der Sommer ist eindeutig vorüber: Bis zu 40 Zentimeter Neuschnee fielen Ende August in Österreichs Bergen. Die Schneefallgrenze sank teilweise bis auf 1.500 Meter Seehöhe. Dass es zu dieser Jahreszeit schneit ist zwar nicht unüblich, "diese Schneemengen sind aber schon außergewöhnlich", betont Klimaexperte Gerhard Hohenwarter von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gegenüber NEWS.at.

Auf vielen höher gelegenen Passstraßen im Westen Österreichs herrschte Winterchaos. Auf der Arlberg-Straße zwischen Langen und dem Tiroler St. Anton mussten Lkws bereits Schneeketten anlegen und die Großglockner Hochalpenstraße wurde stellenweise gesperrt. Zuletzt gab es in den letzten Augusttagen im Jahr 1995 ähnlich viel Neuschnee.

Kein weiteres Schneechaos
Der Experte gibt jedoch für die nächste Zeit Entwarnung: "Der große Schneefall ist vorbei. Es wird wärmer und dementsprechend schnell schmilzt der Schnee auch wieder", erklärt Hohenwarter. Höchstens einzelne kurze Schneeschauer im Hochgebirge könnten uns noch erwarten, so der Meteorologe.

Die gute Nachricht für alle Wintermuffel: Der eigentliche Wintereinbruch lässt noch länger auf sich warten, versichert Hohenwarter: "In den niederen Tallagen beginnt es frühestens Ende Oktober beziehungsweise Anfang November zu schneien."

(red)

Kommentare

Das haben wir davon! Das haben wir nun von der Klimaerwärmung! Schnee Ende August. Vielleicht erzählen uns Al Gore und seine fröhlichen Schurken nun, daß das gar kein Schnee ist!
Die Meisten würden auch DAS glauben.

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