Erstes Spiel nach dem Abgang von Kartnig: Sturm startet gegen Altach in die neue Ära

GAK gastiert in Innsbruck: Fliegt Söndergaard raus? Mittelfeld-Geplänkel: Rieder treffen auf Mattersburg

Auf GAK-Trainer Lars Söndergaard wartet heute ein echtes Schicksalsspiel. Das Tabellen-Schlusslicht muss beim FC Wacker Tirol unbedingt gewinnen, um dem Coach den Job zu retten. Aufsteiger Altach gastiert bei Sturm Graz, der Tabellendritte Mattersburg in Ried. Auf networld.at sind Sie ab 18.30 Uhr LIVE bei allen Spielen dabei!

Ein echtes Schicksalsspiel wartet auf GAK-Trainer Söndergaard, von dem Präsident Stephan Sticher in Innsbruck drei Punkte fordert. Bei einer sechsten Niederlage in Folge wäre der Däne, dessen Differenzen mit GAK-Manager Peter Svetits bekannt sind, seinen Job los. "Das ist kein normales Spiel. Es ist nicht einfach mit dem Druck, gewinnen zu müssen", erklärte Söndergaard. "Wir haben zuletzt gut gespielt, aber jetzt brauchen wir unbedingt ein Ergebnis." Kapitän Joachim Standfest sprach von einer "unangenehmen Situation".

Doch auch Tirol hat zuletzt drei Spiele in Folge durch eigenes Unvermögen verloren, rutschte auf den fünften Tabellenplatz ab. "Die Mannschaft weiß, was sie da angestellt hat", versicherte Coach Frantisek Straka. "Sie haben drei Spiele vermasselt und wollen das wiedergutmachen." Der Tscheche mahnte allerdings zur Geduld: "Wichtig ist nicht ein schönes Spiel, sondern sind nur die drei Punkte."

Erstes Spiel für Sturm nach Kartnig-Rücktritt
Noch wichtiger war es für Sturm, trotz Konkurs vorerst den Spielbetrieb zu sichern. Das hat der Rücktritt von Langzeit-Präsident Hannes Kartnig am Donnerstagabend bereits ermöglicht. Gegen Altach erwarten die Grazer guten Besuch in der UPC-Arena.

"Die Fans halten zu uns und auch die Spieler haben unter den gegebenen Bedingungen zuletzt sehr gut gearbeitet", meinte Trainer Franco Foda, der von beiden Mannschaften Offensiv-Fußball erwartet. Der "extreme Zusammenhalt" sei es auch, der Sturm laut Altach-Erfolgscoach Michael Streiter so gefährlich macht: "Sie wollen es allen zeigen."

Ried und Mattersburg wieder im Torrausch?
Spiele zwischen Ried und Mattersburg waren zumindest in der vergangenen Saison ein Garant für viele Tore - alle vier Partien endeten zumindest mit vier Toren, die erste Begegnung der laufenden Spielzeit allerdings 0:0. Ried-Trainer Helmut Kraft will "im Mittelfeld die Kreise von Kühbauer und Mörz einengen". Sein Team ist seit acht Partien ungeschlagen.

"Ried ist im Aufwind", warnte Franz Lederer, der Coach des Überraschungs-Dritten. "Wenn wir mit dieser Position in die Winterpause gehen, wäre das schon sehr gut."

(apa/red)