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Tipps fürs erste eigene Auto

Was es zu beachten gilt - und welche Risiken vermieden werden sollten

Junge Frau sitzt im Auto © Bild: Corbis

Das erste eigene Auto bringt nicht nur neue Freiheiten, sondern auch eine nicht unbeträchtliche Portion an Verantwortung. Was es vor dem Kauf zu beachten gilt.

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Größe

Es muss ja nicht gleich ein SUV sein! Ein kleineres Auto tut's am Anfang auch. Mal ganz abgesehen davon, dass ein Kleinwagen eine Menge an Vorteilen bringt: Da wäre einmal die Versicherung. Je weniger PS, desto weniger muss der junge Fahrer monatlich hinblättern. Dann sind kleinere Autos natürlich auch im Verbrauch billiger. Und nicht zuletzt findet man mit einem kleinen Wagen a) mehr Parkplätze, in die man b) auch leichter hineinkommt.

Gekauft ist gekauft

Wenn der Kauf erst einmal getätigt wurde, gibt es kein Zurück mehr. Der junge Käufer sollte sich daher im Vorfeld gut überlegen, ob er sich den Wagen überhaupt leisten kann bzw., sollte es um seine eigenen finanziellen Mittel knapp bestellt sein, ob er finanzielle Unterstützung beispielsweise vonseiten der Eltern bekommt.

Laufkosten berechnen

Auch bedenken sollte der junge Käufer, dass es mit den Kaufkosten noch lange nicht getan ist. Im Gegenteil: Die Erhaltungskosten können ganz schön ins Geld gehen. Da wären etwa die Versicherung, das jährliche Service, die eine oder andere Reparatur, eventuell auch eine Autobahnvignette und ein Parkpickerl.

Finanzieller Polster

Apropos finanzieller Aufwand: Um für etwaige böse Überraschungen gewappnet zu sein, ist es ratsam, ein bisschen Geld für mögliche Folgekosten auf die Seite zu legen. Eine neue Batterie beispielsweise kostet gleich einmal über 100 Euro. Und auch ein Satz Winter- oder Sommerreifen ist, was die Kosten anbelangt, nicht zu unterschätzen. Abgesehen davon sollte man sich - vor allem dann, wenn man bei einem Gebrauchtwagen zugeschlagen haben - auf die eine oder andere Reparatur einstellen.

Händler oder privat?

Der Vorteil beim Kauf von Privaten ist, dass man in der Regel mehr Verhandlungsspielraum hat. Abgesehen davon ist der Preis hier von vornherein oft niedriger als beim Händler. Dafür aber hat man beim Händler eine zweijährige Gewährleistung. In diesem Zeitraum kann der Käufer Mängel, die beim Kauf offensichtlich schon vorhanden waren, allerdings unbemerkt und daher beim Kaufvertrag unberücksichtigt blieben, geltend machen.

Keine Exoten

Auch wenn der Gedanke, einen Wagen zu fahren, den sonst niemand hat, für den jungen Autobesitzer verlockend ist - mit einem Exoten sind meist auch höhere Kosten verbunden. Nicht nur, was den Kaufpreis anbelangt, sondern auch hinsichtlich der Reparaturen.

Vom Fachmann checken lassen

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Wer von einem privaten Anbieter kauft, ist gut damit beraten, ihn vom Fachmann checken zu lassen. Sträubt sich der Verkäufer gegen diesen Vorschlag, ist oberste Vorsicht geboten!

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