100 Jahre Kriegsausbruch von

Erster Weltkrieg: Fünf Top-Filme

Von Stanley Kubricks Durchbruch bis zu Audrey Tatou als "Mathilde"

Wege zum Ruhm © Bild: Imago/Enteratinment Pictures

Am 28. Juni 1914 wurde der österreichisch-ungarische Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie in Sarajevo ermordet. Genau ein Monat danach erklärte Österreich-Ungarn Serbien den Krieg. Diese erste Weltkriegszeit von 1914 bis 1918 hat Europa verändert – und ist natürlich auch in Hollywood immer wieder Thema. NEWS.AT präsentiert zum 100. Jahrestag die Top-7-Erster Weltkriegs-Filme.

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Wege zum Ruhm

Stanley Kubricks Film aus dem Jahr 1957 gilt als einer der besten Antikriegsfilme überhaupt, er thematisiert die Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges und kritisiert insbesondere die Rolle des Militärs und der Todesstrafe. Die Ruhmsucht eines französischen Generals wird dabei für seine Soldaten zum tödlichen Verhängnis, denn General Mireau gibt Schießbefehl auf Teile seiner eigenen Bastion. Nur Colonel Dax stellt sich dem machthungrigen General in den Weg. Doch gewinnen kann in so einem Krieg niemand. Mit „Wege zum Ruhm“ über die katastrophalen Schlacht an der Aisne schaffte Kubrick endgültig seinen Durchbruch.

Die große Illusion

Ebenfalls ein großes Friedensplädoyer ist „Die große Illusion“ von Jean Renoir. Zwei französische Soldaten geraten im Ersten Weltkrieg in Kriegsgefangenschaft. Sie werden in einer Festung untergebracht, die von dem adeligen van Rauffenstein sehr freundlich geleitet wird. Schon bald entsteht eine Freundschaft zwischen dem französischen Captain De Boeldieu und Rauffenstein, doch die Weltgeschichte nimmt keine Rücksicht auf diese Freundschaft.