Erster vorgezogener Wahltag in Kärnten:
Behörden hoffen auf höhere Wahlbeteiligung

Pro Gemeinde mindestens ein Wahllokal geöffnet Bereits reger Ansturm - volles Rathaus in Klagenfurt

Erster vorgezogener Wahltag in Kärnten:
Behörden hoffen auf höhere Wahlbeteiligung © Bild: APA/Eggenberger

Reger Andrang hat am vorgezogenen Wahltag für die Landtags-, Bürgermeister- und Kommunalwahlen in Kärnten geherrscht. In Klagenfurt drängten sich bereits eine halbe Stunde vor der Öffnung des Wahllokals um 10.00 Uhr zahlreiche Menschen vor dem Rathaus. In Wolfsberg hatten bis zur Mittagszeit rund 500 Personen ihre Stimme abgegeben. In Villach öffnete das Wahllokal erst am Nachmittag.

Trotz des Ansturms auf die Urnen blieben längere Wartezeiten aus. "Ich bin erst seit zwei oder drei Minuten hier. Es geht eigentlich flott voran", berichtete eine Klagenfurterin. "Am ersten März bin ich auf Kur, deshalb wähle ich schon heute", erzählte ein Mann, bevor er in der Wahlkabine verschwand. "Wir werden den Tag ohne Probleme bewältigen", sagte Magistratssprecherin Veronika Meisnitzer gegenüber der APA.

Einen vorgezogenen Wahltag gibt es zum ersten Mal in Kärnten. Er ist vor allem für jene Bürger gedacht, die am 1. März nicht in Kärnten bzw. in ihrer Heimatgemeinde sind und die Briefwahl ablehnen. In jeder der 132 Kärntner Gemeinden hat ein Wahllokal mindestens zwei Stunden lang geöffnet, in den großen Städten länger. Allgemein erhofft man sich durch den Extratermin eine höhere Wahlbeteiligung.

(apa/red)