Erster Todesfall bei der Rallye-Dakar in Afrika: KTM-Pilot Elmer Symons verunglückt

Südafrikaner auf vierter Etappe tot aufgefunden Vatikan "L'Osservatore": Ein "blutiges Wettrennen"

Erster Todesfall bei der Rallye-Dakar in Afrika: KTM-Pilot Elmer Symons verunglückt

Der südafrikanische Motorradpilot Elmer Symons (29) ist auf der vierten Etappe der Rallye-Dakar ums Leben gekommen. Das gaben die Veranstalter bekannt. Der Fahrtencomputer erhielt eine Alarmmeldung von Kilometer 142. Vom Helikopter wurde der KTM-Pilot acht Minuten später entdeckt.

Der Etappenleitung blieb nur noch, den Tod festzustellen. Symons nahm als offizieller Bewerber erstmals an der Rallye-Dakar teil, zuvor war er bereits zweimal in einem Begleitteam dabei gewesen.

Die vatikanische Tageszeitung "L'Osservatore Romano" hat die Dakar als "blutiges Wettrennen der Verantwortungslosigkeit" angeprangert. Das Wüstenrennen hätte "sehr wenig mit einem gesunden Wettbewerb zu tun" verwies die Zeitung auf den Tod Symons. Es war der 54. Todesfall in der Geschichte der Wüstenrallye.

"Mit einen zynischen Einstellung, welche die Realität ignoriert, werden Autos, Motorräder und Lastwagen von Geschwindigkeitsverrückten in die Wüste geführt, wo ihre Karossen oft aufgegeben werden, um als Monumente der Verantwortungslosigkeit zu verfaulen", so "L'Osservatore" weiter.

(apa/red)