Erster DFB-Cup-Finalist steht fest: Eintracht
Frankfurt nach 1:0 über Bielefeld im Endspiel

Austro-Legionär Lexa mit Assist beim Siegestor Erster Final-Einzug der Frankfurter seit 18 Jahren

Eintracht Frankfurt hat zum ersten Mal seit 18 Jahren wieder das DFB-Pokalfinale erreicht und darf nun sogar von der Rückkehr auf Europas Fußball-Bühne träumen. Dank des Treffers von "Griechenpfeil" Ioannis Amanatidis nach Vorarbeit von Stefan Lexa (16.) besiegte die Eintracht mit den Österreichern Markus Weissenberger (bis zur 62. Minute) und Lexa (bis 72.) am Dienstagabend vor fast 50.000 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank- Arena Arminia Bielefeld mit 1:0 (1:0) und zog zum sechsten Mal in das deutsche Cup-Endspiel ein.

Dort trifft Frankfurt am 29. April in Berlin auf den Sieger des zweiten Semifinales zwischen Regionalligist FC St. Pauli und Titelverteidiger Bayern München. Setzt sich da am Mittwoch wie erwartet der designierte Champions-League-Starter FC Bayern durch, wären die gegen den Abstieg aus der Bundesliga kämpfenden Frankfurter bereits für den UEFA-Cup qualifiziert.

Drei Tage nach der 0:1-Niederlage in der Bundesliga in Bielefeld gelang der Eintracht damit die erhoffte schnelle Revanche. Eintracht-Coach Friedhelm Funkel konnte auf den wiedergenesenen Amanatidis zurückgreifen und gab überraschend Lexa den Vorzug vor Francisco Copado. Diese Maßnahme erwies sich als positiv, denn der agile Österreicher gab beim ersten Erfolg versprechenden Angriff der Hessen die Vorlage auf Amanatidis, der Torwart Mathias Hain geschickt umkurvte und von der Strafraumgrenze einschoss.

Nach Wiederanpfiff verstärkte Gäste-Trainer Thomas von Heesen die Offensive. Zunächst prüfte zwar Weissenberger (55.) den aufmerksamen Hain, doch Bielefeld machte nun etwas mehr Druck, die Eintracht musste bis zum Abpfiff um den Erfolg zittern.

(apa/red)