Erste Liga von

Altach spielt wieder nur Remis

Dank Aigner-Doppelpack von 0:2 auf 2:2 gegen Hartberg - Lustenau besiegt KSV 2:0

Hartberg vs. Altach © Bild: GEPA pictures/David Rodriguez

Altach hat im Titelkampf der Fußball-Erste-Liga neuerlich Nerven gezeigt. Der Tabellenführer musste sich am Dienstag in der 22. Runde in Hartberg mit einem 2:2 begnügen und gab zum zweiten Mal in Folge nach dem Heim-2:2 gegen die Vienna am Freitag Punkte ab. Der Vorsprung auf Verfolger Austria Lustenau schmolz auf sieben Punkte, die Vorarlberger setzten sich gegen Kapfenberg 2:0 durch.

Am unteren Ende der Tabelle behielt die Vienna die "Rote Laterne" trotz eines 1:1 in Mattersburg. Der Rückstand auf Horn beträgt aber nur mehr einen Zähler, die Niederösterreicher waren schon am Montag in St. Pölten mit 0:6 untergegangen. Parndorf durfte sich im Abstiegskampf über einen wichtigen 1:0-Sieg in Pasching gegen Liefering freuen.

Hartberger setzen positiven Trend fort

Die Hartberger setzten ihren positiven Trend in Hälfte eins vor eigenem Publikum fort, waren im Duell mit dem Leader die bessere Mannschaft. Nach einem schnellen Gegenstoß kam der Ball über Reinhold Ranftl zu Günter Friesenbichler, der aus rund 20 Metern souverän ins Eck einschoss (31.). Zudem erhöhte Luca Tauschmann nach einem abgefälschten Wolf-Freistoß mit einem wuchtigen Schuss via Innenstange kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:0 (45.).

Nach dem Seitenwechsel lauerten die Hartberger auf Konter, die Gäste waren tonangebend und kamen dank Hannes Aigner noch einmal zurück. Hartberg-Goalie Jürgen Rindler flog an einem Eckball vorbei und Aigner konnte ohne Mühe einköpfeln (61.). Zehn Minuten später verwertete der Liga-Topstürmer einen alles andere als unhaltbaren Elfmeter und erhöhte sein Saisontorkonto auf 14.

Die Steirer verpassten damit ihren dritten Sieg im Frühjahr und sind gegen die Altacher jetzt schon elf Spiele sieglos (neun Niederlagen, zwei Remis). Bei den Gästen fehlte Florian Neuhold, der wegen seiner Suspendierung vom ÖFB-U21-Nationalteam als erste Strafe bei seinem Club nicht berücksichtigt wurde.

Erster Verfolger Lustenau fährt Sieg ein

Aufseiten von Verfolger Lustenau sorgte wie auch schon am Freitag beim 4:2 gegen Liefering Dario Tadic für einen Traumstart. Der Ex-Austria-Stürmer traf schon nach neun Minuten mit links aus 20 Metern ins lange Eck. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte erhöhte Seifedin Chabbi im Reichshofstadion auf 2:0 (43.).

Nach dem Seitenwechsel ließen sich die Hausherren den Vorsprung nicht mehr nehmen, setzten sich am Ende verdient durch. Die Lustenauer holten damit im Frühjahr schon sieben Punkte und sind insgesamt sieben Partien unbesiegt. Der fünf Spiele sieglose KSV kommt hingegen 2014 nicht in Fahrt, verlor nach dem 0:2 in Altach und dem 0:2 gegen Mattersburg auch Spiel Nummer drei mit dem gleichen Resultat.

Liefering bleibt im Frühjahr punktelos

Punktlos im Frühjahr ist auch Liefering. Das Farmteam von Red Bull Salzburg verlor gegen Parndorf knapp mit 0:1 und damit die zweite Partie in Pasching in Folge. Damit ist auch das Waldstadion kein guter "Heimboden", vor eigenem Publikum sind sie jetzt schon sechs Spiele sieglos. Das nächste Heimspiel gegen Horn am 21. März wird noch in Pasching ausgetragen, um den Rasen in der Red-Bull-Arena für die Salzburg-Spiele zu schonen. Dann kehren die "Jungbullen" wieder in ihre echte Heimstätte zurück.

Die Entscheidung für die Burgenländer führte Sebastian Wimmer (33.), der aus elf Metern mit einem Dropkick vollendete, herbei. Die Parndorfer spielten somit zum vierten Mal hintereinander zu Null und feierten den zweiten Auswärtssieg in der laufenden Saison. Mit sieben von neun möglichen Punkten machten sie 2014 schon viele Schritte weg vom Tabellenende.

Vienna weiterhin Tabellenletzter

Auf dem fixen Abstiegsrang liegt nach dem 1:1 in Mattersburg weiterhin die Vienna. Nach einem nicht unhaltbaren Freistoßtor von Alexander Fröschl (36.) durften die Wiener vom ersten Sieg nach sieben sieglosen Runden träumen, Nedeljko Malic sicherte den Mattersburgern per Kopf (70.) aber noch einen leistungsgerechten Punktgewinn. Die Burgenländer sind unter Ivica Vastic weiter ungeschlagen, haben als Sechster aber nur sieben Punkt Luft bis zum Tabellenende.

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