Erste Liga von

Altach bleibt voran

Vorarlberger feiern 3:0-Sieg gegen St. Pölten - Liefering verliert gegen Vienna

Altach © Bild: GEPA pictures

Altach liegt auch nach der 14. Runde der Fußball-Erste-Liga mit sechs Punkten Vorsprung an der Spitze. Die Vorarlberger feierten am Dienstagabend einen 3:0-(2:0)-Heimsieg über St. Pölten. Erster Verfolger ist nun Lokalrivale Austria Lustenau, der bereits am Montagabend in Horn 2:0 (1:0) gewonnen hatte, weil Liefering durch eine 0:2-(0:1)-Heimniederlage gegen die Vienna auf Platz vier zurückfiel.

Die Salzburger wurden auch noch vom Kapfenberger SV, der Mattersburg vor eigenem Publikum 3:1 (1:1) schlug, überholt. Der Tabellenletzte Parndorf durfte indes nach dem klaren 4:0-(2:0)-Heimsieg gegen Hartberg über den erst zweiten Saisonerfolg jubeln und verkürzte den Rückstand auf den Vorletzten Horn auf fünf Zähler.

Philipp Netzer (9.) und Felix Roth (31.) stellten die Weichen für Altach auf Sieg. Den Endstand besorgte Andreas Lienhart nach einem blitzschnellen Konter (77.). Damit ist der Titelanwärter aus dem "Ländle" nun schon seit 19 Heimspielen (16 Siege, 3 Remis) bzw. 5. Oktober 2012 (1:2 gegen Austria Lustenau) ohne Niederlage.

Die Vienna feierte nach dem 2:1 am 16. August in St. Pölten nun in Salzburg den zweiten Auswärtssieg. Alexander Aschauer mit seinem frühen Kopfballtor (4) und Marco Miesenböck (81.) besiegelten die zweite Heimniederlage der nun schon seit drei Matches sieglosen Lieferinger nach dem 0:2 am 13. September gegen Kapfenberg.

Der steirische Aufstiegsaspirant setzte dagegen seinen Erfolgslauf fort und ist nun schon seit acht Spielen (7 Siege, 1 Remis) ohne Niederlage. Makhmadnaim Sharifi war mit einem Doppelpack (26., 49.) der KSV-Matchwinner, den dritten Treffer steuerte Osman Ali (67.) bei. Bundesliga-Absteiger Mattersburg, der durch Markus Pink (18.) in Führung gegangen war, kassierte damit schon die vierte Niederlage en suite, hat nach der Trennung von Trainer Alfred Tatar noch keinen Zähler verbucht.

Parndorf schnell entschieden

In Parndorf fiel die Vorentscheidung innerhalb von vier Minuten. Nach einem Doppelschlag von Tomas Horvath (28.) und Marjan Markic (30.) sah Hartberg-Schlussmann Lukas Waltl nach einer Notbremse gegen Martin Marosi die Rote Karte (32.). Kapitän Roman Kummerer verschoss zwar den fälligen Foulelfer, doch die Gäste mussten in Unterzahl agieren und kassierten im Finish durch Marosi (86.) und Markic (90.) noch zwei Treffer. Die Burgenländer hatten mit dem 2:0 im Heimspiel am 6. August gegen St. Pölten ihren bis dato einzigen Sieg verzeichnet.

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