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Grieche in Tirol erschossen:
Lebenslang für Nebenbuhler

Ehefrau wegen Mordes als Beitragstäterin zu 15 Jahren Haft verurteilt

Prozess: Erschossener Grieche in Tirol © Bild: APA/EXPA/JOHANN GRODER

Im Fall des im November des 2016 erschossen aufgefundenen Griechen ist am Mittwoch am Landesgericht Innsbruck ein Landsmann des Opfers wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die 32-jährige Ehefrau des Erschossenen wurde als Beitragstäterin schuldig gesprochen. Sie bekam 15 Jahre Haft auferlegt.

Beide Urteile waren vorerst nicht rechtskräftig. Die Geschworenen sprachen den 29-Jährigen mit acht zu null Stimmen schuldig und die Witwe mit sieben zu einer Stimme. Der Grieche hatte sich zu Prozessbeginn schuldig bekannt und ein vollumfängliches Geständnis abgelegt. Die Ehefrau des Erschossenen hatte jedoch bestritten, gemeinsam mit dem 29-Jährigen, ihrem Geliebten, die Tat geplant zu haben. Motiv sei gewesen, dass das Opfer wiederholt gegen seine Frau und die gemeinsame sechsjährige Tochter gewalttätig geworden sei.

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