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Erneuter Drohnen-Zwischenfall am Münchner Flughafen

Piloten meldeten Sichtkontakt mit einem Fluggerät

Knapp zehn Tage nach der gefährlichen Begegnung zwischen einer Drohne und einem Lufthansa-Airbus hat sich am Münchner Flughafen erneut ein ähnlicher Zwischenfall ereignet. Am Samstag meldeten Piloten zweier Maschinen im Landeanflug Sichtkontakt mit einem Fluggerät, berichtete die Polizei. In 1.000 Metern Höhe sei die Drohne den Flugzeugen gefährlich nahe gekommen - in einem Fall auf rund 30 Meter.

Eine konkrete Gefährdungssituation habe nicht bestanden, allerdings ermittle man wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Auch in Österreich hatte zum Wochenbeginn ein Zwischenfall mit einer Drohne für Aufregung gesorgt. In Kärnten kam es am Montag beinahe zur Kollision einer Drohne mit einem Rettungshubschrauber. Als Reaktion darauf wurden die rechtlichen Regelungen für unbemannte Fluggeräte wieder zum Thema gemacht. Der Luftfahrtrechtsexperte Joachim Janezic forderte etwa verpflichtende Schulungen für Drohnenbesitzer und eine Registrierungspflicht. Im Verkehrsministerium gibt es aktuell Gespräche zu möglichen Anpassungen.

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