Erneut zwei Raketen auf Israel abgefeuert: Al-Aksa-Brigaden bekennen sich zum Angriff

Forderung: Westjordanland in Waffenruhe einbinden Keine Toten und Verletzte bei Raketenangriffen

Militante Palästinenser haben erneut zwei Raketen auf den Süden Israels abgeschossen und die vereinbarte Waffenruhe verletzt. Es sei niemand verletzt worden, teilten die israelischen Streitkräfte mit. Verteidigungsminister Ehud Barak traf mit hohen Offizieren zusammen, um über die Lage zu beraten.

Zu dem Angriff bekannten sich die Al-Aksa-Brigaden, die der Fatah des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas nahestehen. Die Organisation forderte, dass die am 19. Juni in Kraft getretene Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas-Bewegung im Gazastreifen auch das Westjordanland mit einbeziehen müsse.

Bereits am 24. Juni hatte der Islamische Jihad drei Raketen auf Israel abgefeuert, nachdem bei einem israelischen Vorstoß in Nablus im Westjordanland zwei Palästinenser erschossen worden waren. Daraufhin schloss Israel erneut die Grenze zum Gazastreifen.

(apa/red)