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Österreicher sind Naschkatzen

Süßes, sonst gibt's Saures - Zu den Feiertagen naschen wir besonders viel.

Frau isst Schokolade © Bild: Thinkstock/iStock

Am 31. Oktober fordern Kinder wieder "Süßes, sonst gibt's Saures", die Österreicher sind aber nicht nur zu Halloween Naschkatzen. 99 Prozent von 1.000 Befragten essen laut einer Internet-Erhebung zumindest hin und wieder Süßigkeiten. Besonders viel genascht wird zu den Feiertagen, am meisten in der Weihnachtszeit.

Bestimmte Anlässe sind laut der Umfrage von MindTake Research für fast zwei Drittel der Befragten ein Grund, um mehr Süßigkeiten zu konsumieren als sonst. In der Advents- und Weihnachtszeit ist der Verzehr von Süßem mit Abstand am größten. Auch zu Ostern wird vermehrt genascht, gefolgt von Silvester. Halloween liegt auf Platz vier.

Liebste Süßigkeit: Schokolade

Pro Monat geben die Befragten durchschnittlich 21,38 Euro für Süßes aus. 71 Prozent der Österreicher greifen am liebsten zur Tafel Schokolade, gefolgt von Keksen (65 Prozent), Kaugummi (48 Prozent), Schokoriegeln und diversen anderen Schoko-Artikeln (je 39 Prozent). Unbeliebt ist hingegen Lakritze: 82 Prozent können gut darauf verzichten.

Warum wir naschen

Für 90 Prozent stellt Süßes einfach Genuss dar. 26 Prozent wollen sich damit belohnen. Weitere 26 Prozent naschen aus Gewohnheit. Die Gemütslage spielt für zwei Drittel der Befragten keine Rolle. Beim restlichen Drittel ist die Stimmung aber von Bedeutung, wobei Männer Schokolade und Co. eher lieben, wenn es ihnen besonders gut geht. Frauen hingegen essen vermehrt Süßigkeiten, wenn sie in schlechter Verfassung sind.

Fest der Kürbisse

Auf das bevorstehende Fest der Gespenster und Kürbisse bereiten sich gerade einmal 18 Prozent der Befragten vor. Mehr als zwei Drittel (71 Prozent) dieser Halloween-Fans kaufen Süßigkeiten. Durchschnittlich werden 16,92 Euro pro Kopf investiert. 90 Prozent der Österreicher ist das importierte Fest laut dieser Umfrage aber "eigentlich nicht bzw. weniger wichtig".

Die Umfrage wurde vom Online-Marktforschungs-Institut MindTake Research mithilfe eines Online-Panels mit 1.000 österreichischen Internet-Usern im Oktober 2013 durchgeführt.

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