Erklärung des Nahost-Dreiergipfels: Treffen als nützlich & gewinnbringend betrachtet

Wunsch nach "amerikanischer Führung" geäußert

US-Außenministerin Condoleezza Rice, der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert und der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas haben nach ihrem Treffen in Jerusalem eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Die Erklärung im Wortlaut:

"US-Außenministerin Condoleezza Rice, der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas und der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert haben sich heute, den 19. Februar, getroffen. Es war ein nützliches und Gewinn bringendes Treffen.

Die Politiker bekräftigen ihre Verpflichtung auf eine Zwei-Staaten-Lösung, stimmten darin überein, dass ein palästinensischer Staat nicht mit Gewalt und Terror geschaffen werden kann, und wiederholten, dass sie frühere Vereinbarungen und Verpflichtungen, einschließlich die Roadmap, akzeptieren.

Der Präsident und der Ministerpräsident diskutierten auch Themen, die sich aus der Vereinbarung für eine palästinensische Regierung der nationalen Einheit ergeben und aus der Haltung des Quartetts, dass sich eine palästinensische Regierung auf Gewaltlosigkeit, Anerkennung Israels und die Akzeptanz früherer Vereinbarungen und Zusagen verpflichten muss, darunter auch die Roadmap.

Der Präsident und der Ministerpräsident diskutierten ihre Einschätzung des diplomatischen und politischen Horizonts und wie er sich auf die Zwei-Staaten-Vision von Präsident (George W.) Bush hin entfalten kann.

Der Präsident und der Ministerpräsident stimmten darin überein, dass sie sich bald wieder treffen wollen. Sie wiederholten ihren Wunsch nach einer amerikanischen Beteiligung und Führung, um die Bemühungen zu erleichtern, Hindernisse zu überwinden, regionale und internationale Unterstützung zu mobilisieren und in Richtung Frieden voranzukommen.

Im Hinblick darauf geht Ministerin Rice davon aus, dass sie bald in die Region zurückkehren wird."

(apa)