Erfolgreiche Konjunktur in Bauwirtschaft:
Industrie- und Ingenieurbau plus 60 Prozent

Regelrechter Bauboom in Salzburg und Tirol Auftragsbestände-Volumen von 6,75 Mrd. Euro

Die heimische Bauwirtschaft blickt auf eine erfolgreiche Konjunktur in den ersten zehn Monaten im Jahr 2006 zurück. Insgesamt erreichten die Auftragsbestände zwischen Jänner und Oktober ein Volumen von 6,75 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von 13,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, teilte die Statistik Austria mit. Einen regelrechten Bauboom gab es in Salzburg und Tirol.

Im Hochbau, der mit 50,1 Prozent (absolut 3,4 Mrd. Euro) den größten Anteil des gesamten Auftragsvolumens stellte, erhöhte sich der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um 17,7 Prozent, wobei mit Ausnahme der Adaptierungsarbeiten im Hochbau, alle Teilsparten für den insgesamt außerordentlich positiven Trend verantwortlich zeichneten, so die Statistik Austria. Nahezu explodiert ist das Auftragsvolumen im Industrie und Ingenieurbau mit einem Plus von 59,7 Prozent gegenüber 2005.

Im Tiefbau standen Ende Oktober 2006 Auftragsbestände im Wert von 3,3 Mrd. Euro zu Buche. Die zweistellige Zuwachsrate (10,5 Prozent) spiegelt den positiven Trend fast aller Tiefbausparten wider: Wasserbau , Tunnelbau, Spezialbau und sonstiger Tiefbau und Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau.

Während sich im Burgenland (minus 5,5 Prozent) und in Vorarlberg (minus 9,3 Prozent) die Größe des Auftragspolsters verminderte, wiesen alle anderen Bundesländer - mit Ausnahme der Steiermark und Kärnten - bei den Auftragsreserven zweistellige Zuwachsraten auf, wobei die größten Zuwachsraten in Salzburg (26,9 Prozent), Tirol (23,4 Prozent), gefolgt von Niederösterreich, Oberösterreich und Wien zu verzeichnen waren.

(apa/red)