Erdbeben von

Zahl der Opfer in
Nepal auf 8.400 gestiegen

Angst vor weiteren Beben geht um. Himalaya-Wandergebiet Langtang evakuiert.

Erdbeben in Nepal © Bild: REUTERS/Athit Perawongmetha

Nach dem gewaltigen Himalaya-Erdbeben und vielen Nachbeben haben die Helfer weitere Leichen gefunden. Allein bei dem neuen Erdstoß vom Dienstag seien in Nepal mindestens 96 Menschen gestorben, teilte die Regierung in Kathmandu am Donnerstag mit. Insgesamt stieg die Zahl der Toten in Nepal, Indien und China auf fast 8.400. Das bei Wanderern beliebte Langtang-Tal wurde indes komplett evakuiert.

Die Behörden in Nepal befürchten weitere Tote, da an den Berghängen zuletzt wieder zahlreiche große Erdrutsche abgingen und Siedlungen verschütteten. Rund 2.000 Menschen wurden bei dem Nachbeben am Dienstag verletzt, es hatte die Stärke 7,3. Millionen Menschen sind obdachlos, weil ihre Häuser zerstört wurden. Bewohner in abgelegenen Gebieten berichten, aus den Trümmern dringe noch immer Leichengeruch.

Erdbeben in Nepal
© REUTERS/Athit Perawongmetha

Ein bei einem Hilfseinsatz im bergigen Gelände verschwundener US-Hubschrauber wurde weiterhin vermisst. Er wurde zuletzt am Dienstag in Charikot nahe dem Epizentrum des Nachbebens gesehen, betonte ein Sprecher des Innenministeriums. An Bord der Maschine des Typs UH-1Y Huey seien sechs US- und zwei nepalesische Soldaten gewesen, sagte ein Sprecher des US-Militärs.