Erdbeben fordern mehrere Todesopfer: Griechenland und Indonesien betroffen

Auch Kaschmir und Pakistan davon betroffen Tsunami-Alarm wurde nach kurzem aufgehoben

Erdbeben fordern mehrere Todesopfer: Griechenland und Indonesien betroffen © Bild: Reuters/David Moir

Durch Erdbeben in Indonesien und Griechenland sind am Sonntag mehrere Menschen ums Leben gekommen. Auch in anderen Regionen gab es Erdstöße.

Das heftigste Beben mit einer Stärke von 7,2 erschütterte die indonesische Provinz West-Papua auf der Insel Neuguinea im Osten des Landes. Mindestens fünf Menschen kamen dort nach Behördenangaben ums Leben, 26 Verletzte wurden bis zum Abend gezählt. Aufgeschreckt durch einen Tsunami-Alarm rannten die Menschen vor dem Morgengrauen in Panik auf die Straßen, die befürchtete Riesenwelle blieb aber aus.

Kaschmir und Pakistan betroffen
Erdstöße der Stärke 6,4 erschütterte den indischen Teil Kaschmirs und den Nordwesten Pakistans. In Indien gab es keine Opfer, aus Pakistan wurde von drei Leichtverletzten berichtet. Nach Angaben der indischen Meteorologiebehörde in der Stadt Srinagar lag das Epizentrum des Bebens im Hindukusch-Gebirge an der Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan.

In Griechenland wurde eine junge Frau von der Mauer eines alten Hauses auf der Halbinsel Peloponnes erschlagen, die bei einem Erdbeben der Stärke 4,0 einstürzte. Das Beben erschütterte die Region nahe der Hafenstadt Kalamata gegen 7.00 Uhr.
(apa/red)