Erdbeben in Italien von

Weiteres schweres Nachbeben

Nach dem schwerem Erdbeben in Norditalien wieder Erdstoß der Stärke 4,1

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    Neuerliches Erdbeben in Norditalien.

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    Bereits Tage zuvor bebte die Erde in der Region Emilia-Romagna.

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben in Norditalien ist die Region von einem starken Nachbeben erschüttert worden. Der Erdstoß der Stärke 4,1 ereignete sich nach Behördenangaben am Montagabend und dauerte mehrere Sekunden. Das Epizentrum lag erneut in der Ortschaft Finale Emilia zwischen den Provinzen Modena und Ferrara, wie bereits beim ersten Erdbeben am Sonntag.

Der italienische Premier Monti traf unterdessen in Ferrara ein, im Herzen der vom Erdbeben betroffenen Region. Monti wurde von Innenministerin Cancellieri begleitet und bleibt bis Dienstag in der Gegend. Der Regierungschef plant am Dienstag eine Ministerratsitzung, bei welcher der Notstand ausgerufen wird. Damit sollen Gelder für den Wiederaufbau locker gemacht werden. Wegen der Einsparungen infolge der Schuldenkrise sei jedoch mit wenig Hilfe seitens des Staates zu rechnen, verlautete es in Regierungskreisen.

Der erste Erdstoß der Stärke 6,0 hatte sich am Sonntag um 04.04 Uhr ereignet. Sieben Menschen starben. Das Erdbeben richtete schwere Schäden an historischen Bauten und Kirchen an und zerstörte Wohnhäuser und Fabriken. Rund 5.000 Menschen mussten aus Sicherheitsgründen ihre Häuser verlassen.