Entsetzen nach Terroralarm in Dänemark: Verdächtige in Untersuchungshaft gesteckt

Hatten Anschlag auf Kopenhagener Zeitung geplant Weiterer Verdächtiger wurde mittlerweile freigelassen

Entsetzen nach Terroralarm in Dänemark: Verdächtige in Untersuchungshaft gesteckt © Bild: AP/Polfoto, Niels Hougaard, File

Nach dem vereitelten Terroranschlag auf das Hauptstadt-Büro der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten" bleiben vier der fünf festgenommenen Verdächtigen weiter in Untersuchungshaft. Das entschieden Gerichte in Kopenhagen und Stockholm. Der fünfte Verdächtige ist wieder auf freiem Fuß, Ermittlungen gegen ihn laufen aber weiter.

Zunächst wurde von einem Gericht in Kopenhagen entschieden, dass drei Verdächtige vier Wochen in U-Haft bleiben sollen. Der 44-jährige Tunesier, der 29-jährige im Libanon geborene Schwede sowie der 30-jährige Schwede waren demnach kurz vor ihrer Festnahme aus Schweden eingereist.

Der vierte Verdächtige, ein in Schweden festgenommener 37-jähriger Schwede tunesischer Abstammung, wurde einem Haftrichter in einem Stockholmer Vorort vorgeführt werden. Für ihn wurden zwei Wochen Untersuchungshaft angeordnet, teilte die schwedische Staatsanwaltschaft mit.

Ein weiterer in Dänemark festgenommener Verdächtiger, ein 26-jähriger Asylsuchender aus dem Irak, ist bereits wieder auf freiem Fuß. Er stehe jedoch prinzipiell weiterhin unter Verdacht, an Anschlagsplänen in Dänemark beteiligt gewesen zu sein. Die Ermittlungen seien daher nicht beendet, erklärte ein Sprecher der dänischen Sicherheitspolizei PET.

(apa/red)