Energiesparlampen von

Für jeden Raum das perfekte Licht

Ob Schlafzimmer, Wohnraum oder Küche - VKI-Test verrät, worauf es jeweils ankommt

Frau greift zu Energiesparlampe © Bild: Thinkstock

Früher genügte es, Wattzahl und Fassungsgröße zu kennen, um eine passende Glühlampe zu finden. Heute können Verbraucher zwischen verschiedensten Formen, Qualitäten und Farbtemperaturen wählen. Doch nicht jede Lampe ist für jedes Zimmer gleich gut geeignet. Das bestätigte auch der aktuelle Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI).

Geprüft wurden im aktuellen Test acht Kompaktleuchtstofflampen, eine Halogenglühlampe und sieben LED (großer Schraubsockel, E 27). Während LED-Lampen besonders sparsam und langlebig sind, punktete die Halogenglühlampe erneut mit der besten Farbwiedergabe. Die Kompaktleuchtstofflampen dagegen schnitten zwar im Punkt Nutzlebensdauer ebenfalls gut ab, reichten jedoch bei den lichttechnischen Eigenschaften nicht an LED heran. Dennoch kein Grund, alte Birnen zu entsorgen. Wer die Eigenschaften der einzelnen Lampensorten kennt, findet für jede ihren optimalen Einsatzbereich.

Wohn- und Schlafzimmer

Im Wohn- und Schlafbereich steht die Farbtemperatur im Vordergrund. Sie wird in Kelvin gemessen. Warmweißes Licht reicht von etwa 2.700 bis 3.200 Kelvin. Es entspannt und beruhigt. Noch niedrigere Farbtemperaturen sind für die Nachttischlampe zu empfehlen, da sie den Schlaf-Wach-Rhythmus am wenigsten stören. Kompaktleuchtstofflampen sind hier eine gute Wahl.

Schreibtisch und Büro

Für den Arbeitsplatz ist Tageslicht am besten geeignet. Lampen, die diesem Licht nahekommen, weisen eine Farbtemperatur von über 5.000 Kelvin auf. "Kaltweiß" nennt man dieses bläuliche Licht, es aktiviert, motiviert und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Verantwortlich dafür ist ein Rezeptor im Auge, der auf das Licht reagiert. Er bremst u.a. die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin.

Küche

Beim Kochen und beim Essen kommt es vor allem auf eine gute Farbwiedergabe an. Hier sind Halogenglühlampen nach wie vor ungeschlagen. Ihr Licht weist ein gleichmäßiges Farbspektrum mit hohem Rotanteil auf. Auch viele LED im Test konnten auf eine gute Farbwiedergabe verweisen. Kompaktleuchtstofflampen neigen dagegen zu Verfälschungen. Die Farbwiedergabe wird im sogenannten Ra-Wert ausgedrückt. Nur Halogenglühlampen kommen auf den Bestwert 100, gut LED erreichen fast 90, Kompakte bleiben meist unter 80.

Nebenräume

Egal, ob im Stiegenhaus, im Vorraum, im Bad oder auf der Toilette: Lampen werden hier oft ein- und ausgeschaltet. Kompaktleuchtstofflampen sind dafür nicht geeignet, da sie mitunter bis zu einer Minute oder länger benötigen, um nur die Hälfte ihrer Helligkeit zu erreichen. Halogen- und LED-Lampen kennen keine solchen Verzögerungen. Bei Minusgraden sind LED zudem im Vorteil: Je niedriger die Temperaturen, desto effizienter arbeiten sie. Damit sind sie die idealen Außenleuchten.

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