Endstation Achtelfinale: Bammer in Berlin gegen Swetlana Kusnezowa ohne Chance

Klare Zweisatzniederlage gegen Nummer 10 der Welt

Im Achtelfinale der mit 1,34 Mio. Dollar dotierten German Open in Berlin war Sybille Bammer am Donnerstagabend Endstation: Österreichs Nummer 1 musste sich der Weltranglisten-Zehnten Swetlana Kusnezowa nach 1:22 Stunden mit 2:6,4:6 geschlagen geben. Damit kam es nicht zum zweiten Duell mit der Belgierin Justine Henin-Hardenne.

"Mama Bammer" kann mit ihrem Abschneiden in der deutschen Metropole dennoch zufrieden sein. Schließlich bedeutete der Einzug ins Berliner Achtelfinale (3. Runde) ihren bisher größten Erfolg bei einem Sandplatz-Turnier. Außerdem wird sich die Oberösterreicherin damit erstmals in die Top 50 der Weltrangliste schieben.

Bammer wurde vor kurzem übrigens auch von Martina Hingis zu einer Trainingswoche unmittelbar vor den French Open in die Schweiz eingeladen. Die Schweizerin, die heuer ein furioses Comeback feiert, hat sich als ungesetzte Spielerin bereits ins Berliner Viertelfinale gespielt.

"Sie hat sehr stark und druckvoll gespielt, aber ich hatte trotzdem meine Chancen", war der erste Kommentar von Bammer. "Ich konnte im ersten Satz einen 0:2-Rückstand egalisieren und hatte 0:40 bei ihrem Aufschlag. Ab diesem Zeitpunkt spielte sie unglaublich stark und ich konnte nur mehr reagieren", gestand die Oberösterreicherin. Zwar konnte sie den zweiten Satz offen gestalten, doch das Aus war nicht zu verhindern. (apa/red)