Ende der Gewalt nicht in Sicht: Thailänder Regierung lehnt Vermittlungsinitiative ab

"Situation wird dann beendet, wenn Protest aufhört" Amnesty International kritisiert scharfe Munition

Ende der Gewalt nicht in Sicht: Thailänder Regierung lehnt Vermittlungsinitiative ab © Bild: Reuters/Lampen

Die Regierung in Thailand hat eine Vermittlungsinitiative des Parlaments zur Überwindung des Machtkampfs mit den "Rothemden" abgelehnt. Vor der Aufnahme von Gesprächen müsse das Widerstandscamp der Protestbewegung aufgelöst werden, erklärte Minister Satit. Ministerpräsident Abhisit zitierte er mit den Worten: "Die Situation wird nur dann beendet, wenn der Protest aufhört."

Abhisit rief nach Angaben Satits den Präsidenten des Senats an, um ihm die Position der Regierung deutlich zu machen. Zuvor hatten die in Bangkok verschanzten "Rothemden" der Aufnahme von Gesprächen unter Vermittlung des Senats, also der zweiten Parlamentskammer, ohne Bedingungen zugestimmt.

Dennoch kam es auch am Dienstag noch zu sporadischen Zusammenstößen. Bei den Straßenkämpfen kamen seit Donnerstag vergangener Woche 37 Menschen ums Leben, 266 wurden verletzt. Die Sicherheitskräfte nahmen am Dienstag einen Zwölfjährigen fest, der während der Unruhen mehrere Gebäude in Brand gesetzt haben soll. Es wird geschätzt, dass sich noch etwa 3.000 Demonstranten in einem mit Barrieren gesicherten Gebiet im Stadtzentrum aufhalten.

Kritik an Einsatz scharfer Munition
Die Streitkräfte verteidigten ihr Vorgehen. "Wenn sie sich uns nicht nähern, wird es keine Verluste geben", sagte ein Militärsprecher Sansern. Amnesty International nannte den Einsatz von scharfer Munition gegen Regierungsgegner hingegen "absolut inakzeptabel".

Der Machtkampf begann Mitte März, als mehrere zehntausend Menschen aus verarmten Dörfern in die Hauptstadt strömten und den Rücktritt der Regierung forderten. Diese kam der Protestbewegung entgegen und erklärte sich zu Neuwahlen bereit. Eine Einigung scheiterte aber an Detailfragen.

(apa/red)

Kommentare

derpradler
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Was für ein Schwachsinn?! Wenn Soldaten auf die eigen Bevölkerung schießen, dann ist das Bürgerkrieg und nicht irgend etwas, was dem Bürgerkrieg nahe kommt.......

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Re: Was für ein Schwachsinn?! Stimmt absolut!

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Re: @drahthuhn Alles von Wiki abzuschreiben zeugt auch nicht von Intelligenz. Asien speziell Thailand ist eben eine andere Kultur, die man verstehen lernen muß.
Was ist der Unterschied von Thaksin zu KHG?
Thaksin wurde vom Militär aus dem Land gejagt und KHG wird hier immer noch der rote Teppich ausgelegt. Es gilt die mittlerweile 365 Unschuldsvermutung.

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Geld regiert die Welt, wie immer Zuerst sei der Beamtenschaft Montenegros gratuliert, die einem verurteilten Großbetrüger, gegen den der Elstner aussieht, wie ein Vize-Lehrbub-Anwärter, einen Reisepaß verkauft haben. Nach D darf er nicht mehr, auch nicht nach GB, aber die, anscheinend am Hungertuch nagenden Montenegriner, nehmen dieses Miststück mit offenen Armen auf. Dieser Takhsin hat nur eine Möglichkeit nach Thailand zurückzukehren: mit einem radikalen Umsturz, der mit \'Demokratisierung\' nichts zu tun hat, ihn aber vor einer Verhaftung schützen würde. Er bezahlt die Demonstranten mit dem Geld, das er ihnen zuvor gestohlen hat. Warum liefert Interpol dieses korrupte und gefährliche Shcwein nicht aus? Ach so! Der hat noch so viel Geld, daß er sich Montenegro hätte KAUFEN können. Und den ersten Bezirk dazu!

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Re: Geld regiert die Welt, wie immer Leider ist mein Kommentar gelöscht worde, wie auch immer. Vielen Dank an den Admin.
Noch einmal. Das ist der größte Schwachsinn den ich hier je gelesen haben.

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gebet für den frieden ich bete für den frieden in thailand

galileo2
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Re: gebet für den frieden na geh, jetzt gibts kane jungan fraun mehr u mei pension kaun i a net durt verbringa.

Wien_1190 melden

Re: gebet für den frieden :D

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