Elizabeth II. von

Not amused in Australien

Exotisches Programm beim Staatsbesuch: Wo bei der Queen der Spaß vorbei war

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    Bei einer Vorführung der Aboriginal Tänzer an einem College in Perth wirkt die Queen "not very amused".

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    Die Tänzer geben ihr Bestes, um die Queen zu beeindrucken.

Staatsbesuche sind für Queen Elizabeth II. nichts Besonderes mehr. Schließlich bereist sie schon seit Jahrzehnten in ihrer offiziellen, royalen Position die Welt. Die Australier schafften es aber mit einem doch recht exotischen Programm, dass die Queen beinahe die Fassung verlor.

Hände schütteln, freundlich nicken, Charity-Einrichtungen besuchen, an luxuriösen Abendessen teilnehmen - die Programme bei Staatsbesuchen ähneln sich doch meist gewaltig. Nur durch kleine, ortsbezogene Programmpunkte lässt sich erkennen, welches Land man denn eigentlich gerade besucht.

Während Kate und William zum Beispiel unlängst in Kanada an einem Rodeo teilnahmen, boten sich der Queen in Australien ganz andere Optionen. So nahm sie mit versteinerter Miene á la "Not amused" an einer Tanzvorführung halbnackter Aborigines teil. Die Männer gaben ihr Bestes, um ihrem prominenten Gast ein Lächeln zu entlocken - doch wenn die Queen mal nicht will, dann will sie nicht. Ob es ihr denn gar nicht gefallen hat? Wir denken schon, denn danach blickte sie einmal heimlich auf die kleinen Höschen der Tänzer und lächelte verschmitzt. Klar, auch die Queen hat britischen Humor in sich.

Bei den exotischen Speisen war der Spaß dann aber doch vorbei. Während eines Schulbesuchs landete sie in einer Kochklasse, in der gerade Känguru-Eintopf (!) zubereitet wurde. "Riecht gut", meinte sie ganz vornehm und reserviert mit einen Blick in den Topf - die Kostprobe verschmähte sie dann aber nicht ganz so ladylike und vehement. Etwas unhöflich? Vielleicht. Aber eine Queen muss ja nicht alles mitmachen - sie ist ja schließlich kein Zirkuspferd, sondern das Oberhaupt zahlreicher Staaten. Und das auch ohne Känguru-Häppchen.

Kommentare

Jahrelang... Menschenrassen ausgerottet und jetzt in der gleichen Küche speisen? Das macht Sie sicher nicht.

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